Wie CDU-Landtagsabgeordnete Birgit Heitland heute aus Wiesbaden berichtet, kann nun mit der Planung der Ortsumgehung B38 Rimbach und Fürth/Lörzenbach begonnen werden. Die Projektkosten übernimmt das Land Hessen. Die Planung wird durch die Landesverkehrsagentur Hessen Mobil begleitet.
„Das für Hessen vorgesehene Projektvolumen hat sich im laufenden Bundesverkehrswegeplan 2030 mehr als verdoppelt. Im vorherigen lag der auf Hessen entfallende Betrag bei 3,6 Mrd. Euro. Nun sind es ganze 8,2 Mrd. Euro. Das gibt uns die Möglichkeit, bisher unbearbeitete Projekte neu zu priorisieren. Das erfolgreiche Modell der Zusammenarbeit zwischen Hessen Mobil und einzelnen Kommunen bei der Planung von Radwegen an Landesstraßen übertragen wir nun auf den Bundesstraßenbereich. Die Kosten trägt dabei vollständig das Land“, so Heitland.
Um als Kommune die Planung dringlicher Bundesstraßenprojekte selbst durchzuführen, muss zwischen den betroffenen Kommunen und Hessen Mobil eine Planungsvereinbarung abgeschlossen werden. Auf Basis dieser übernimmt das Land die Kosten für die planenden Ingenieursbüros und stellt den Kommunen die Fachleute von Hessen Mobil zur Seite. Auch die Verwaltungskosten der Kommune werden erstattet.
„Neu priorisiert wurden Streckenkorridore, die verkehrlich außerordentlich hoch belastet sind. Es freut mich, dass nach der erst vor Kurzem veranlassten Freigabe von Bundesmitteln für die Ortsumgehung B38a bei Mörlenbach nun auch die infrastrukturelle Situation bei Rimbach und Fürth/Lörzenbach nachhaltig verbessert wird. Für das vier Kilometer lange Projekt stehen 34,6 Mio. Euro zur Verfügung. Hessen Mobil wird nun auf die Kommunen zugehen und das weitere Vorgehen besprechen“, erklärt Heitland.
Heitland, die sich stets für die Umsetzung der Baumaßnahmen eingesetzt hatte, bedankte sich bei den Akteuren auf Landesebene und in der Kommunalpolitik, die sich über Jahre für den Ausbau der Infrastruktur im Landkreis Bergstraße engagiert hatten: „Wir haben gemeinsam erreicht, dass diese wichtigen Projekte für unsere Heimatregion vorangebracht werden. Dies ist ein guter Tag für den Landkreis Bergstraße. Ich begrüße, dass die Landesregierung die Kommunen mit ins Boot holt und somit die Planung der Straßenbaumaßnahmen unter Berücksichtigung der Bedürfnisse vor Ort durchgeführt werden kann.“
„Nach den Baumaßnahmen bei Mörlenbach und zwischen Rimbach und Fürth/Lörzenbach werde ich mich als nächstes dafür einsetzen, dass die Umfahrung der Kerngemeinde Fürth in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen wird, um für die Gesamtstrecke der B38a von Weinheim bis Fürth-Krumbach eine Umsetzungsperspektive zu schaffen“, so Heitland.

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