Wie eine Regierungskommission in dieser Woche in Berlin festgestellt hat, besteht die Gefahr, dass ältere Menschen bei der schnellen Entwicklung der Digitalisierung von der gesellschaftlichen Entwicklung abgehängt werden. Bereits 2018 hatte die CDU-Bergstraße mit einem Antrag erreicht, dass im CDU-Wahlprogramm zur Landtagswahl die Forderung nach einem Digitalisierungslotsen aufgenommen wurde. Denn nicht jeder lernt in Schule oder Beruf mit den modernen Medien und der Digitalisierung umzugehen. So sollen ja nun auch für Lehrkräfte umfangreiche Lernangebote bereitgestellt werden. Gerade Ältere, die nicht einen geschulten und digital-fitten Enkel in der Nähe haben, können dadurch von der nicht mehr aufzuhaltenden Digitalisierung in der Gesellschaft abgehängt werden. Denn es nutzt nichts, einen PC oder ein Tablet zu haben, wenn man nicht damit umgehen kann. Dabei geht es nicht nur um Dinge wie Facebook oder Skype, die der sozialen Vernetzung dienen. „Die Verwaltungen in den Kommunen stellen immer mehr auf Digitale Abwicklung um. Das darf an den älteren Menschen nicht vorbeigehen. Die Seniorenunion der CDU Bergstraße fordert daher alle politischen Ebenen auf, pädagogisch geschulte Digitalisierungslotsen einzusetzen, damit ältere Menschen nicht abgehängt werden“, so der Vorsitzende der Seniorenunion, Jürgen Unger aus Viernheim, zu dem Bericht der Regierungskommission. Diese Forderung nach Digitalisierungslotsen stellt die Seniorenunion auch für das Wahlprogramm der CDU-Bergstraße.

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