• Kreis Bergstraße forciert auch weiterhin Investitionen in die digitale Ausstattung
• Verwunderung über irreführende Aussagen von Krug
Bergstraße. In der Digitalisierung hat der Kreis Bergstraße unter Führung von Landrat Christian Engelhardt in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht und wird dieses Engagement auch zukünftig weiter forcieren. Dazu wurden unter anderem viele Millionen Euro in die digitale Ausstattung an den Bergsträßer Schulen investiert – und das nicht erst seit der Corona-Pandemie! Externe Rankings und Auszeichnungen bestätigen diese Spitzenposition des Kreises im hessenweiten Vergleich. Umso verwunderter zeigt sich die CDU über die Kritik des SPD-Landratskandidaten Karsten Krug, der hier ein Thema aufgreift, in welchem der Kreis überregional Profil zeigt und zu welchem Krug in den vergangenen fünf Jahren keinerlei Impulse lieferte – zumal auch die Faktenlage Krug eindeutig widerspricht.
Landrat Engelhardt hat im Bereich der Digitalisierung die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die digitale Ausstattung an den Schulen im Kreis kontinuierlich verbessert und ausgebaut wurde und wird. Nicht ohne Grund wird er auch als Experte bzw. Gast von anderen angefragt: Der Kreis Bergstraße gilt als „Best Practice“. Im Gegensatz zu den Schulträgern in anderen Teilen Hessens hat der Kreis sehr früh eine kreisweite Plattform für die digitale Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften installiert. So fließen digitale Formate in den Lehrbetrieb ein. Auch wenn diese Plattform vor dem Lockdown nur durch einen Teil der Schulen genutzt wurde, gehört sie mittlerweile insbesondere an den weiterführenden Schulen zum festen Arbeitsmittel. Allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften steht außerdem ein Office 365-Paket samt der Kollaborations-Plattform „Teams“ zur Verfügung.
„Wir haben im Kreis gemeinsam mit unserem Landrat bereits früh die Weichen für die digitale Zukunft an den Schulen gestellt und bauen dies auch in den kommenden Jahren kontinuierlich aus – schließlich ist digitales Lernen nicht erst seit der Pandemie ein entscheidendes Thema, auch wenn das bei dem ein oder anderen im Politikbetreib den Anschein hat“, so Landtagsabgeordnete Birgit Heitland zum Engagement des Kreises.
Nach einem aufwendigen europaweiten Ausschreibungsverfahren hat der Kreis dafür gesorgt, dass ein Großteil der Schulen an das Glasfasernetz angeschlossen wurde oder wird und somit über gute digitale Arbeitsbedingungen verfügt. Bereits lange vor Corona wurde zudem auf Initiative von Landrat Engelhardt damit begonnen, die Schulen des Kreises mit WLAN auszuleuchten. Nach dem Wechsel in den Digitalpakt können dazu auch Bundesmittel zur Finanzierung in Anspruch genommen werden.
Hohe Antragshürden des Programms sorgen dafür, dass der Prozess nicht in der gewünschten Schnelligkeit, aber dennoch kontinuierlich fortschreitet. Einige Anträge von Schulen stehen noch aus – die flächendeckende Ausstattung mit WLAN an allen Schulen geht jedoch stetig voran. „Auch wenn die Bürokratie uns an der ein oder anderen Stelle ausbremst, arbeiten der Landrat und die CDU mit aller Kraft in Kooperation mit den Schulen an der weiteren Ausleuchtung mit WLAN – hier gibt es sicherlich noch Baustellen, der Kreis hat an dieser Stelle aber seine Hausaufgaben bereits erledigt“, so Heitland weiter.
Ebenso wird dank des Einsatzes des Landrats kräftig in die schulische Ausstattung mit Hard- und Software für die Schulen investiert. Mehrere tausend Notebooks, Tablets, PC-Arbeitsplätze sowie Webcams, Headsets, Beamer und Videokonferenzsysteme im Volumen von mehreren Millionen Euro kamen der digitalen Offensive in den Schulen zugute – natürlich wurde dieses Engagement aufgrund der Pandemie weiter verstärkt. Auch wird im Hinblick auf den Support an den Schulen weiterhin der Personalbestand ausgebaut – auch wenn die Fachkräftegewinnung in diesem Bereich alles andere als einfach ist, tut der Kreis sein Möglichstes und stellt auch im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs ausreichend Mittel zur Verfügung.
Rundum ist klar: Der Kreis Bergstraße muss sich in puncto Digitalisierung in keinem Falle verstecken, auch wenn der Prozess hin zur digitalen Bildung noch lange nicht abgeschlossen ist und natürlich die Corona-Pandemie ganz neue Herausforderungen an die Umsetzung stellt. Hier war es bisher entscheidend, neben Angeboten des digitalen Lernens die Infrastruktur für das Streaming an die heimischen Arbeitsplätze von Schülern und Lehrerkräften zu implementieren.
Wer die Medienberichterstattung – auch überregional – zum Hybridunterricht im Kreis verfolgt und sich die Fakten zur Digitalisierung im Kreis vergegenwärtigt, muss sehen, dass es dem SPD-Kandidaten Krug bei seinen Äußerungen nur um Wahlkampf-Getöse gegangen sein muss – allerdings auf Kosten eines zentralen Punktes, zu dem Krug bisher nicht das Geringste beigetragen hat. Umso fadenscheiniger erscheint Krugs Kritik zudem, wenn man sich seine Aussage vor ungefähr einem Jahr in Erinnerung ruft: Hier kritisierte er noch im Rahmen einer SPD-Pressekonferenz den inhaltlichen Schwerpunkt des Landrats im Bereich der Digitalisierung an Schulen und die damit verbundenen großen Investitionen. Politik nur mit dem Fähnchen im Wind, aber ohne die geringste sachliche Grundlage – so lässt sich sicherlich nicht erfolgreich die Zukunft der Digitalisierung gestalten. „Der Landrat und die CDU im Kreis haben in den vergangenen Jahren vieles im Bereich der Digitalisierung getan – das verdeutlichen auch die Fakten und Zahlen. Aber natürlich liegen noch große Baustellen und Herausforderungen vor uns, denn Digitalisierung ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Deswegen werden wir unsere Bemühungen auch weiterhin forcieren, um Stück für Stück noch besser zu werden“, so Birgit Heitland abschließend.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag