„Irritiert und verärgert“ zeigt sich CDU-Fraktionschef Volker Oehlenschläger über die Pressearbeit der Kreis-SPD zur Unterstützung von Kulturschaffenden im Kreis. „Ich kann das in keiner Weise nachvollziehen“, so Oehlenschläger. „Schließlich hatte Landrat Christian Engelhardt den Vorschlag bereits in die Kreisgremien eingebracht und zuvor auch die Koalition über seinen Vorschlag informiert, der Kulturschaffenden (Veranstaltern) in der Pandemie-Krise helfen soll.“ Zur Wahrheit gehört auch, dass sich die Vertreter der SPD zu dem Vorschlag zunächst zurückhaltend verhielten, was die öffentliche Stellungnahme des SPD-Kreischefs in noch bizarrerem Licht erscheinen lässt. Der Kreis möchte seinen Beitrag leisten, dass die kulturelle Vielfalt und Buntheit über die Pandemie-Krise hinaus erhalten bleibt. Die bestehenden Hilfen von Land und Bund sollen durch den Kreis ergänzt werden. „Das Konzept des Landrats ist von den Gremien bereits beschlossen worden. Und nun meint der SPD-Kreischef, öffentlich Initiative ergreifen zu müssen für ein Projekt, das doch schon längst eingetütet ist. Die SPD fordert hier etwas, das der Landrat durch sein Handeln längst umgesetzt hat“. Es sei leider nicht das erste Mal, dass die SPD so agiere. In diesen Tagen wird von den Menschen mehr denn je erwartet, dass Politik sich der Probleme annimmt und nach guten Lösungen sucht. Wir als CDU Fraktion wollen weiterhin in der Sache für die Menschen im Kreis arbeiten. Dafür wurden wir gewählt, das ist unser Auftrag und so gehen wir weiter voran. Für Wahlkämpfe jeglicher Art ist aber momentan keine Zeit und kein Raum.

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