Treffen des Landratskandidaten mit Tagesmüttern in Heppenheim Kinderbetreuung ist für einen Vater einer vier- und einer siebenjährigen Tochter schon von Haus aus ein stets präsentes Thema.

Dementsprechend weiß Christian Engelhardt, 42-jähriger Landratskandidat der CDU, wie wichtig eine qualitativ hochwertige und flexible Kinderbetreuung ist. Gerade für junge Mütter, die wieder arbeiten möchten ist „eine verlässliche Betreuung oft Grundvoraussetzung für eine Rückkehr ins Berufsleben“, so Engelhardt. Hier spricht der Landratskandidat aus eigener Erfahrung. Und gerade weil Engelhardt weiß – wie wichtig es ist, seine Kinder wohlbehütet und gut aufgehoben zu wissen, steht er als Landratskandidat dafür, verlässliche Betreuungsangebote flächendeckend im Landkreis Bergstraße einführen zu wollen. Ein wichtiger Bestandteil der Kinderbetreuung ist für Engelhardt die Betreuung durch Tagesmütter. Aus diesem Grund kam er sehr gerne der Einladung zu einem Treffen der mehrere Tagesmütter und eines Tagesvaters bei der Tagesmutter Ulrike Neumann in Heppenheim nach. Christian Engelhardt hatte sich extra viel Zeit genommen um sich im Gespräch über die Anliegen der Tagesmütter zu informieren. Konsens aller Teilnehmer war es, dass der Kreis Bergstraße als „familienfreundlicher Landkreis“ bereits sehr gut aufgestellt sei und das der bisherige Landrat Willkes hier sehr gute Arbeit geleistet habe. Dies betonte auch Ulrike Neumann, die die „konstruktive und enge Zusammenarbeit der Tagesmütter mit dem Landrat“ hervorhob. Den Landratskandidaten nahmen die Tagesmütter – im Falle seiner Wahl – in die Pflicht, diesen Weg fortzusetzen. Engelhardt sicherte dies ohne Umschweife zu. Er persönlich halte sehr viel von dem Konzept der Tagesmutter und finde es „wichtig, dass Eltern sich nach ihren und den Bedürfnissen des Kindes entscheiden können“, ob sie ihr Kind in eine Kindertagesstätte oder zu einer Tagesmutter in Betreuung geben. Gut qualifizierte Tagesmütter gehören für Engelhardt dringend ins Portfolio eines kinder- und familienfreundlichen Landkreises. Der Landratskandidat möchte jedoch noch einen Schritt weiter gehen. Eine der Herausforderungen sei beispielsweise, die Kinderbetreuung für den Fall sicherzustellen, dass eine Tagesmutter einmal ausfällt: Als Bürgermeister habe er dies erfolgreich mit dem Konzept einer „Notfalltagesmutter“ umgesetzt. Ähnliches möchte er auch für den Landkreis organisieren und gemeinsam mit den Gemeinden umsetzten: Wichtig sei, dass sich Eltern bei jeder Betreuungsform darauf verlassen können, dass Ihr Kind – bei Bedarf – gut betreut ist. Diese Anregung von Engelhardt stieß bei den Heppenheimer Gesprächsteilnehmern auf große Zustimmung! Eine weitere Anregung die aus dem Gespräch hervorging war die Idee, die Qualität von Tagesmüttern bewerten zu lassen. Beispielsweise könne man mit Hilfe eines Fragebogens die Eltern befragen, wie zufrieden sie mit der jeweiligen Tagesmutter sind und wo noch Verbesserungsbedarf vorhanden ist. „Damit ließe sich im Idealfall die Qualität der Betreuung steigern und die Eltern hätten einen Anhaltspunkt bei der Entscheidung zu welcher Tagesmutter sie ihre Kinder bringen“ begrüßte Engelhardt die Idee. Von einem „Rating-System“ im Internet wie in der Hotelbranche üblich, hält er hingegen nichts. Bei der Auswahl der Tagesmütter setzt Engelhardt weiterhin auf die fachliche Beratung der Eltern durch Jugendamt, Caritas oder Diakonie. Diese könne jedoch durchaus auf Basis solcher Fragebögen erfolgen findet Engelhardt.

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