Die vom Einhäuser Bürgermeister initiierte „Zukunftswerkstatt“ war ein zentrales Thema in dem Informationsgespräch, das der Landratskandidat der Bergsträßer CDU, Christian Engelhardt, dieser Tage mit Helmut Glanzner im Rathaus der Weschnitzgemeinde führte. Die Zeit zum „Kennenlernen“ konnten sich die Gesprächspartner sparen, sie kennen sich bereits seit Jahren. Umso mehr Zeit stand für das Thema „Zukunftswerkstatt“ zur Verfügung.

Sinn und Zweck der Einhäuser Zukunftswerkstatt, berichtete der seit mehr als 100 Tagen amtierende Verwaltungschef, ist die Bürgerbeteiligung und Identifikation mit dem direkten Umfeld sowie mehr Transparenz. Die Einhäuser sollen an der nachhaltigen Gestaltung ihrer Gemeinde aktiv mitwirken können. Nach einer kürzlich durchgeführten Start-Information in der Mehrzweckhalle mit mehr als hundert Bürgerinnen und Bürgern läuft derzeit eine umfassende Fragebogen-Aktion für alle Haushalte; Rückgabetermin ist der 19. Dezember. Mehrere Themenfelder werden abgefragt: Infrastruktur und Verkehr, Bauen, Wohnen und Leben, Freizeit, Kultur und Tourismus, Umwelt und Natur, Gewerbe und Handel sowie die allgemeine Zufriedenheit.

Nach Auswertung der Fragebogen durch ein qualifiziertes Planungsbüro sollen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger in „Workshops“ am 19. Februar 2015, ebenfalls in der Mehrzweckhalle, aktiv einbringen. Danach ist eine Abschlussveranstaltung geplant – und die Gemeindevertretung erhält eine Wunsch- und Prioritätenliste mit kleineren und größeren Vorhaben sowie Vorschläge für mögliche Aufnahmen in Förderprogramme.

Die Initiierung von Zukunftswerkstätten, so Christian Engelhardt, sei ausgesprochen sinnvoll, um eine offene Bürgerbeteiligung dauerhaft mit Leben zu erfüllen. Für ihn sei es sehr wichtig, mit den Bürgerinnen und Bürgern im direkten Kontakt zu stehen. Deshalb würde er als Landrat gerne offene Bürgerbeteiligungen zur Zukunftsgestaltung des Landkreises nutzen.

Die von Bürgermeister Glanzner forcierte „Interkommunale Zusammenarbeit“ möchte Christian Engelhardt fördern und als „Partner auf Augenhöhe“ unterstützen.

In der Frage des Kommunalen Finanzausgleiches sieht sich Engelhardt „hundertprozentig in der Kontinuität von Landrat Matthias Wilkes“ – an dem Prinzip „Wer bestellt, bezahlt“ werde eisern festgehalten, versicherte er dem Einhäuser Rathaus-Chef.   

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