„Nach hitzigen Diskussionen im Vorfeld der parlamentarischen Beratungen für eine neues Waldgesetz hat der von Umweltministerin Lucia Puttrich eingeladene Runde Tisch zu einem einvernehmlichen Ergebnis der an ihm Beteiligten geführt“, teilen die Landtagsabgeordneten Peter Stephan und Alexander Bauer (CDU) mit.

Alexander Bauer„Die betroffenen Verbände, zu denen Radfahr- und Wanderverbände sowie Naturschutzgruppen und die Waldeigentümer gehörten, haben sich trotz widerstreitender Interessen auf gemeinsame Ziele und Eckpunkte einigen können. Man einigte sich darauf, dass auch in Zukunft der Wald für alle Besuchergruppen nutzbar sein soll. Radfahrer und Reiter sollen nur auf offiziell angelegten, befestigten oder naturfesten Wegen im Wald unterwegs und so ein gefahrloser Begegnungsverkehr garantiert sein. Auch in Zukunft wird es für kleinere Gruppen keine Einschränkungen des Waldbesuchs geben. Veranstaltungen, die durch ihren 
Peter Stephan

Umfang oder ihre Art eine Beeinträchtigung des Waldes zur Folge haben können, bedürfen aber auch weiterhin der Zustimmung der Eigentümer. Eine genauere Definition wird erarbeitet werden. Diese Einigung ist in Anbetracht der teils hart geführten Debatte ein großer Erfolg. Mit diesem Kompromiss sollte allen Interessen gedient sein“, so Bauer und Stephan.

Die beiden Abgeordneten wiesen darauf hin, dass im Kreis Bergstraße bereits ein vorbildliches Miteinander der Interessengruppen praktiziert werde. Mittlerweile sind mehrere offizielle Mountainbike-Strecken ausgewiesen, darunter ein 33 Kilometer langer Rundkurs an der Bergstraße. Eine weitere neue offizielle bundesländerübergreifende Mountainbike-Strecke existiert seit kurzem im Überwald.

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Quelle Wald-Bild:

Urheber:http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Malene"> Malene Thyssen

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