Kommunalwahl: CDU-Delegation um Spitzenkandidat Oehlenschläger überzeugt sich von der Erfolgsgeschichte von „Jöst abrasives“

Wald-Michelbach/Kreis Bergstraße. Es ist eine Erfolgsgeschichte unternehmerischen Wagemuts, von Risikobereitschaft, Leidenschaft, technischem Verständnis, Kreativität und Durchhaltevermögen: „Jöst abrasives – Jöst GmbH“ mit Sitz in Wald-Michelbach/Affolterbach zählt in Sachen Schleifmitteln und Schleifsystemen zu den Global-Playern und mittlerweile 58 Mitarbeiter. 24 Jahre lang war der Firmengründer, der junge Peter Jöst aus Ober-Abtsteinach, für ein großes Unternehmen im Ausland unterwegs: „Das macht selbstständig“, sagt er dazu: „Und deshalb habe ich mich selbstständig gemacht.“

Dieser Tage weilte mit dem CDU-Spitzenkandidaten für die Kreistagswahl, Volker Oehlenschläger (Fürth), mit Wald-Michelbachs Bürgermeister Joachim Kunkel und örtlichen CDU-Vertretern um den Fraktionssprecher Stefan Doetsch und dem Gemeindevertretervorsitzenden Baldur Nothung eine Delegation bei dem Unternehmen, um sich die Erfolgsgeschichte von Anfang an erzählen zu lassen, um das Gespräch über Standort und Wirtschaftsfreundlichkeit zu führen.

Die Frage von Oehlenschläger – im Übrigen von seiner beruflichen Biografie her artverwandt mit dem Firmengründer - lautete dann auch: „Was erwarten Sie von der örtlichen Politik, was können wir für Sie tun?“ Der Unternehmer Jöst, ganz Pragmatiker und heimatverbunden, antwortete aufgrund gewisser Erfahrungen: „Ich habe keine Angst vor dem Wettbewerb, aber mitunter vor Behörden.“ Er ergänzte aber auch, dass er sich hier in der Region wohlfühle, unterstützt weiß: „Manchmal genügt es schon, wenn man weiß, wen man anrufen kann.“ Bürgermeister Kunkel fügte hinzu: „Bisweilen stört auch uns die Willkür von Behörden.“ Zuvor war aber bei dem Besuch genügend Zeit und Raum gegeben, sich in die Berufs- und Lebensgeschichte des Fachmanns, Tüftlers und Erfinders Peter Jöst einzufühlen.

Er hat mehrere Patente angemeldet und ihnen auch griffige Namen gegeben: „Ich kenne mich aus in Vliesstoffen“. Für jedes Alltagsproblem beim Schleifen und Putzen hat er Verfahrensweisen, Verbesserungen entwickelt, „um den Kunden Produkte und Systeme von erstklassiger Qualität und höchstem Nutzen zu bieten“, wie es in einer Firmenbroschüre heißt. Dazu weiß er eine lange Liste an namhaften Referenz-Kunden wie –Objekten in der Region und auf der ganzen Welt aufzuführen. Die Firma arbeitet beispielsweise bei einem Forschungsprojekt mit dem Frauenhofer-Institut zusammen, hat aber auch ganz aktuell ein besonderes Verfahren bei der Pflege von Rotorblättern für Windkraftanlagen entwickelt.

Um griffige Slogans ist die Firma bei der Vermarktung der Schleifmittel und Schleifsysteme auch nicht verlegen. So wird für ein „Glänzendes Erlebnis“, für „Sauberkeit in jeder Pore“ oder mit „Immer eine scharfe Sache“ geworben. Bis es soweit war, musste Jöst buchstäblich eine Ochsentour durchlaufen. Manchmal hing der Erfolg am seidenen Faden. „Es stand Spitz auf Knopf“, wie Jöst erzählt. Doch er hatte auch – insbesondere aus der eigenen Familie – Unterstützung. Das prägt und fördert auch die Philosophie: „Wir wissen, dass wir eine hohe Verantwortung für unser gegenwärtiges Handeln tragen und somit auch für unsere zukünftige Entwicklung. Wir gehen damit eine hohe Verpflichtung gegenüber Gesellschaft und Umwelt, unseren Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten ein.“

Stolz ist Peter Jöst darauf, „noch nie einen Euro Zuschuss beantragt oder erhalten zu haben“, und auf seinen Umgang mit den Mitarbeitern. „Meine Devise lautet: Behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest.“ Dazu gehören feste Arbeitsverträge, damit auch junge Menschen die Chance auf Familiengründung haben. Oehlenschläger dankte mit den Worten: „Es ist schön, eine solche Erfolgsgeschichte zu hören, geprägt durch die Verbundenheit zu den Mitarbeitern und der Region.“

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