Landtagsabgeordnete Birgit Heitland und Alexander Bauer im Gespräch mit Bürgermeister Rainer Bersch

Groß-Rohrheim zählt bei der Landtagswahl im Oktober 2018 zu dem Wahlkreis Bergstraße-Ost. Grund genug für die Zwingenbergerin Birgit Heiltland (CDU), die sich künftig vor Ort um die Fortsetzung ihrer Arbeit als Landtagsabgeordnete bewirbt, gemeinsam mit dem bisherigen direkt gewählten Abgeordneten Alexander Bauer (CDU) einen Besuch bei Bürgermeister Rainer Bersch zum Austausch über landespolitische Themen abzustatten.

Neben der Verbesserung der kommunalen Finanzsituation war dem Bürgermeister die Unterstützung bei der anstehenden 6-stündigen Gebührenbefreiung der drei Kindergartenjahre ein wichtiges Anliegen. Bersch berichtet über den aktuellen „Baby-Boom“ in seiner Gemeinde, was eine Ausweitung des Betreuungsbedarfes mit sich brächte. Die Gemeinde wende mittlerweile jährlich über 700.000 für diese wichtige Zukunftsaufgabe auf. Birgit Heitland erläutertet, dass das Land Hessen die Kommunen für die Erfüllung ihre Aufgabe mit einer aufgestockten Qualitätspauschale unterstütze und für die Gebührenbefreiung im Landeshaushalt rund 440 Millionen Euro vorgesehen seien. Gemeinsam mit Alexander Bauer unterstrich sie die Initiative der beiden CDU-Abgeordneten, dass im Rahmen der Gesetzgebung der Hessenkasse auch die Kommunen eine Investitionshilfe erhalten, die wie Groß-Rohrheim durch sparsame Haushaltsführung keine Kassenkredite angehäuft und daher auch keine Entschuldungshilfe bekämen „Wir wollen diese Ungerechtigkeit auflösen“ so Heitland und Bauer.

Beide Abgeordnete waren über die gute Entwicklung der Gemeinde sehr erfreut. Bürgermeister Bersch konnte über die Stärkung der Einsatzabteilung bei der Freiwilligen Feuerwehr und von Überlegungen zu einem neuen Fahrzeugkonzept im Rahmen der künftigen Bedarfsplanungen berichten. Darüber hinaus gäbe es Planungen der Gemeinde zur Schaffung von Wohnraum in der Ortsmitte und für ein neues Wohngebiet mit bis zu 65 Neubauplätzen. Zufrieden zeigte sich der Schultheis auch mit der Entwicklung des kürzlich eingeführten Freiwilligen Polizeidienstes, der gerade im Umfeld von Festivitäten zusätzlich auf Sicherheit und Ordnung in der Gemeinde achte.

Heitland versprach dem Rathauschef abschließend, dass sie im Bedarfsfall sehr gerne die erforderlichen Kontakte zur Landesregierung zu knüpfen werde, um auch für die Riedgemeinde Gross-Rohrheim „Brücken“ zur Ministerialbürokratie in Wiesbaden zu bauen, so deren Mitteilung.

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