Der Landratskandidat der CDU, Christian Engelhardt, verfolgt den Grundsatz „Schlaglöcher haben keine Parteifarbe“. Damit meint er, dass auf kommunaler Ebene eine problemorientierte und sachbezogene Politik und keine Parteipolitik verfolgt werden sollte. „Mein Ziel ist es, mit Kommunalpolitikern – egal welcher Partei sie angehören – konstruktiv zusammenzuarbeiten“ sagt der Landratskandidat. Aus diesem Grund war es Engelhardt auch ein besonderes Anliegen den Freien Wählern seine Konzepte und Ideen vorstellen zu dürfen. Umgekehrt freute sich der Vorsitzende der Freien Wähler Gemeinschaft des Kreises Bergstraße Walter Öhlenschläger genauso darüber, dass sich der Landratskandidat die Zeit genommen hatte, um sich den Freien Wählern vorzustellen und über politische Inhalte zu diskutieren. Beide waren sich darüber einig, dass es wichtig sei, dass ein Landrat über Parteigrenzen hinweg wirkt. Zur Wahrung der Interessen seines Heimatkreises und so zusagen als letztes Mittel, darf er auch den Klageweg gegen die nächsthöhere Behörde nicht scheuen. Sowohl Öhlenschläger als auch Engelhardt betonten die Wichtigkeit der Wahl und forderten die Menschen dazu auf, am Sonntag dem 22. März 2015 an die Wahlurnen zu gehen. Wahlbeteiligungen unterhalb der 30 %, wie zuletzt bei der Landratswahl im Kreis Wetterau, seien „besorgniserregend“, so Engelhardt. Öhlenschläger betonte, dass es wichtig sei „die Menschen wieder mehr für die Kommunalpolitik zu begeistern“. Als Landrat will Engelhardt mit Hilfe von Online-Beteiligungsmöglichkeiten und Online-Foren versuchen, die Politik „modern und bürgernah“ zu gestalten, um gerade bei jungen Menschen das Interesse an Kommunalpolitik zu steigern. Öhlenschläger begrüßte die Offenheit Engelhardts. Gleichzeitig betonte er, dass die Kommunalpolitiker vor Ort dringend wieder mehr finanziellen Gestaltungsspielraum für ihre Dörfer und Städte brauchen. „Wer sich beteiligt und gestalten will, der darf nicht nur angehört werden. Die Motivation für ein Mitwirken in der Kommunalpolitik wird vom Mitentscheiden geprägt“.

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