Mit 44 Senioren aus dem Kreis Bergstraße startete am Dienstag, den 27. Mai 2014 ein Bus von Heppenheim nach Seligenstadt. Berühmt wurde Seligenstadt durch Einhard, Biograph Karls des Großen, der hier nach 828 ein Benediktiner Kloster gründete.

Mit zwei Stadtführern wurde den Senioren das mittelalterlich Seligenstadt nähergebracht. Die Stadt lockt mit stattlichen Fachwerkhäusern, der ehemaligen Benediktinerabtei und der karolingischen Basilika. Bei der Führung durch die 2000-jährige Geschichte der Stadt – schon die Römer hatten her ein Kastell - wurden am Vormittag beim Rundgang durch die Altstadt und dem Besuch der Einhards- Basilika einer ehemaligen Benediktinerabtei viele interessante und bedeutende Plätze und Gässchen besucht.

Die Einhards-Basilika ist die größte erhaltene Kirche aus der Karolinger Zeit ( 840 ). Spätere Erweiterungen haben die eigentliche Basilika stark verändert, die Grundsubstands des Karolingischen Baustils ist jedoch noch deutlich erkennbar geblieben. Das Innere der Basilika ist von großer Schlichtheit ,was ein typisches Merkmal dieser Bauweise ist. Die Ausstattung ist aus der Zeit des Barock hinzugekommen.

Im Mittelpunkt der marmorne Hochalter ,den M. v. Welsch 1715 entworfen hat und der aus der zerstörten Kartäuserkirche aus Mainz stammt. Auch die barocken Wandelaltäre wurden aus Mainz übernommen. Unter den angrenzenden Klostergebäude steht die Prälatur ( 1699 ) an erster Stelle. Sie diente der Hofhaltung des Abtes und als Quartier für fürstliche Gäste. Die wichtigsten Räume waren der Kaisersaal und die Bibliothek. Sehr sehenswert ist auch die Gartenanlage mit dem schönen Kräutergarten.

Nahe dem Mainufer liegt die Ruine der einstigen Kaiserpfalz. Reste der Stadtbefestigung aus dem 13.Jahrundert sind nahe dem Mainufer noch erhalten. Südöstlich liegt die Wasserburg, die sich der Abt im Jahre 1708 als Sommersitz errichten lies. Besonders sehenswert ist das Rathaus aus dem Jahre 1823 mit schönen Fachwerkobergeschoß. Im Erker findet man die Inschrift „ Selig sei die Stadt genannt, da ich meine Tochter wieder fand“.

Zur verdienten Mittagspause versammelte sich die Gruppe im Gasthaus „ Römischer Kaiser“. Nach der verdienten Stärkung führte die Fahrt weiter nach Miltenberg. Hier wartete bereits das Schiff zur Rundfahrt nach Freudenberg und zurück. Ein Bummel durch Miltenberg rundete diesen Besuch ab. Weiter ging es dann nach Erbach wo im Erbacher Brauhaus gemütlich der Ausklang der Reise stattfand.

Ein schöner Tag mit vielen neuen Eindrücken ging viel zu schnell zu Ende. Der Kreisvorsitzende Hans Jürgen-Unger bedankte sich bei den Teilnehmern für die Harmonie auf dieser Reise und freut sich auf ein Wiedersehen bei den nächsten Aktivitäten der CDU Senioren. Gegen 21.00 Uhr erreichte die Gruppe wieder Heppenheim.

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