Die Regierungsbildung in Thüringen bedeutet eine Zäsur für die deutsche Politik. Die Wahl eines Politikers der Linken zum Ministerpräsidenten, getragen auch von Stimmen der SPD, wird die politische Landschaft deutlich verändern. Niemand darf sich wundern, wenn sich die SPD im Bund künftig auch bereit sein wird, „geschichtsvergessen und nur dem Trieb nach Macht folgend“, Bündnisse mit den Linken einzugehen. So kommentiert der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Michael Meister im Rahmen einer Sitzung des CDU-Kreisvorstands die Bildung einer thüringischen Landesregierung unter der Führung der Linkspartei

Die neue Linkskoalition hat sich vorgenommen, Thüringen zu verändern, „Dies darf man getrost als Drohung empfinden“, so Meister. Denn der ausgehandelte Koalitionsvertrag ist ein Abstiegsprogramm für den Freistaat, der bisher beim Arbeitsmarkt, Industriedichte, Haushalt und Schulden Topplatzierungen erreichte. Die bewährte Politik der Mitte soll durch ideologiegetriebene Eingriffe in Wirtschaft und Gesellschaft ersetzt werden. Es ist viel vom „Geld-Ausgeben“ die Rede, das hierfür erforderliche Geld soll durch Steuererhöhungen beschafft werden. Mit Links ist Zukunft nicht zu gewinnen, so Dr. Michael Meister abschließend.

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