Hirschhorn. Auf Initiative des CDU Landtagsabgeordneten Peter Stephan trafen sich der Leiter von Hessenforst, Herr Gerst, gemeinsam mit Vertretern des Forstamtes Beerfelden und dem Hirschhorner Bürgermeister Herrn Sens zu einer Ortsbesichtigung des derzeit durch das RP Darmstadt gesperrten Stöckbergwegs am Schloss Hirschhorn. Die Gruppe passierte den Weg und stieg auch den Pfad zu der kleinen Kapelle ab.

Hessenforst erläuterte, dass Teile des Waldes am Stöckbergweg bereits heute als sogenannte Kernflächen ausgewiesen sind. Dies bedeutet, dass in diesen Kernflächen keine Bewirtschaftung mehr stattfindet und der Wald und seine Erneuerung sich selbst überlassen bleibt. Weitere Flächen sollen unter diesen besonderen Status gestellt werden, weil in Hessen gemäß der Schwarz-Grünen Koalitionsvereinbarung zusätzliche Waldflächen aus der Bewirtschaftung genommen werden.

So sollte mit einer besonderen Beschilderung und den Hinweisen auf die waldtypischen Gefahren eines Kernzonenwaldes eine Aufhebung der Sperrung möglich sein, weil der Weg sich ansonsten in einem begehensfähigen Zustand befindet. Hessen-Forst wird einen Antrag zur Aufhebung der Sperre an das Regierungspräsidium richten. Lobend angemerkt wurde, dass in Eigenhilfe Hirschhorner Bürger sich der Pflege des Stöckbergwegs und des kleinen steilen Pfades zur Kapelle widmen. Künftig müsste dann durch die Stadt Hirschhorn eine regelmäßige Sichtkontrolle des Weges erfolgen.

Bürgermeister Sens sagte zu, dem Magistrat einen entsprechenden Beschlussvorschlag in Absprache mit Hessen Forst zu unterbreiten.“ Für die Beschilderung und eine Informationstafel soll der Geopark angesprochen werden. Gesperrt bleiben muss allerdings der Pfad zu der kleinen Kapelle, weil dieser fast hochalpinen Charakter aufweist und das Gefahrenrisiko zu groß ist.

„ Nach langen Jahren sollte mit den nun getroffenen Absprachen dieser wunderschöne Wanderweg ab dem kommenden Frühjahr wieder legal begehbar sein, auch wenn die waldtypischen Gefahren eines Kernzonenwaldes durch jeden Besucher selbst beachtet und verantwortet werden müssen. Ich danke Hessenforst für diese Lösung und der Stadt Hirschhorn danke ich für die Bereitschaft zur Mitarbeit. Damit kann hoffentlich bald die schon dicke Akte in der Ablage verschwinden, “ so der CDU Abgeordnete Peter Stephan zu dem Ergebnis des Termins in Hirschhorn.

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