Interessante Ausführungen zu Verkehrsfragen machten die Freien Wähler in Heppenheim. Nach Auffassung des Freien Wählers Martin Greif, der im Kreistag auch stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler ist, werden sich die Verkehrsprobleme in der Region durch den Rückgang der Einwohner im Odenwald lösen.

In diesen Kontext passt die Aussage von Herrn Greif, dass ein schnellerer Autobahnzugang die Menschen dazu verleiten würde, noch weiter in den Odenwald zu ziehen. Dies schreibt der Bergsträßer Anzeiger am 14. Juni 2013. Liegt hinter dieser Aussage des führenden Freien Wähler Politikers Greif eine Strategie, fragt der Mörlenbacher CDU Landtagsabgeordnete Peter Stephan.

Auch in Mörlenbach lehnen die Freien Wähler die Ortsumgehung von Mörlenbach kategorisch ab. Daher frage ich: „ Was halten die Bürgermeister im Odenwald, die den Freien Wählern angehören, von dieser Aussage ihres Spitzenmannes in der Kreispolitik, Verkehrsprobleme durch Rückgang der Einwohnerzahlen im Odenwald zu lösen?“

„ Wir müssen alles daran setzen, dass die Arbeits- und Lebensmöglichkeiten im Odenwald erhalten werden. Dazu gehören ausgebaute Verkehrssysteme. Dies bedeutet für unseren ländlichen Raum den Bau von Straßen und im Weschnitztal und vorderen Odenwald bedeutet dies die schnellstmögliche Realisierung der Ortsumgehung B38 a um Mörlenbach. Nur mit gut ausgebauten Verkehrswegen ist der ländliche Raum im Odenwald zu erhalten“, so CDU MdL Peter Stephan.

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