Berlin, 21.10.16 – „Christine Lambrecht will den Kommunisten die Tür zum Kanzleramt öffnen“, kritisiert der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister (CDU) seine SPD-Kollegin, die sich positiv zum Schulterschluss rot-rot-grüner Abgeordneter in dieser Woche geäußert hat. Die dortigen Protagonisten hatten betont, sich auf Augenhöhe begegnen zu wollen. Das heißt, die SPD ist bereit, sich selbst kleiner zu machen, als sie es aktuell ist.

„Offensichtlich hat Frau Lambrecht aus dem Desaster der Ypsilanti-SPD in Hessen nichts gelernt“, so Dr. Meister. Auch aus der Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED in Ost-Berlin 1946 – als einem ersten Höhepunkt der einsetzenden politischen Unterdrückung und Maßregelung in der ehemaligen SBZ/DDR – wollen die Vorsitzende der Bergsträßer SPD und andere Genossen wohl keine Schlüsse ziehen.

„Anhaltend schlechte Umfragewerte der SPD werfen bei Frau Lambrecht scheinbar jeden Stolz über Bord. Es wird offen mit der SED-Nachfolgepartei angebandelt, um eine zweifelhafte Machtoption auszuloten. Die Kollegin Lambrecht hat ihr wahres Gesicht gezeigt, sie will eine linke Republik – und sie will die politischen Nachfahren der SED dabei haben“, so Dr. Meister.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag