Berlin, 24.02.15 – Die Bundesnetzagentur hat heute die erste Ausschreibung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen bekannt gegeben, nachdem das Bundeskabinett Ende Januar die entsprechende Verordnung zur Pilotausschreibung verabschiedet hatte. „Die Pilotausschreibung der Photovoltaik-Freiflächen ist ein wichtiger Schritt hin zu einer effizienteren Förderung“, so der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister (CDU). Die erneuerbaren Energien sind mit einem Anteil von über 25 Prozent an der Stromerzeugung erwachsen geworden. „Deshalb ist es richtig, dass mit der Pilotausschreibung der Systemwechsel bei der Förderung eingeleitet wird. Nicht mehr die Politik, sondern der Markt soll künftig die Höhe der Förderung bestimmen“, so Dr. Meister.

Schon ab 2017 muss die Ausschreibung für alle erneuerbaren Technologien gelten. Die allgemeine Ausschreibung muss daher schon heute beherzt vorbereitet werden. Hier können die Erfahrungen aus der Pilotausschreibung helfen. „Wir müssen aber auch ins Ausland blicken, wo die Ausschreibungen von erneuerbaren Technologien bereits gängige Praxis sind. Hier können positive wie auch negative Erfahrungen helfen, die Ausschreibung sinnvoll zu gestalten“, so Dr. Meister.

Die künftige Ausschreibung muss möglichst marktnah sein und sich in das System integrieren. Zukünftig müssen die Anlagenbetreiber die Marktrisiken tragen und nicht mehr die Verbraucher. Diese zahlen heute schon jährlich über 20 Milliarden Euro für die Förderung. „Nur mit einem Systemwechsel hin zu mehr Markt und Wettbewerb wird die Energiewende ein Erfolg“, so Dr. Meister abschließend.

 

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