Berlin / Mörlenbach, 20.07.15 – Der Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat Mittel für vorbereitende Maßnahmen an der Mörlenbacher Ortsumgehung bewilligt. „Das sind richtig gute Nachrichten“, kommentiert der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister (CDU) die Entscheidung. Meister hat die Neuigkeiten heute bei einem Termin mit Bundesverkehrsminister Dobrindt erfahren. Der Bergsträßer Abgeordnete hatte zuvor in vielen intensiven Gesprächen mit dem Ministerium dafür geworben, entsprechende Mittel zu genehmigen.

Nachdem es unter der CDU/FDP-Regierung in Hessen gelungen war, den so wichtigen Planfeststellungsbeschluss für die Mörlenbacher Ortsumgehung zu erlassen, sind die bewilligten vorlaufenden Maßnahmen nun ein weiterer wichtiger Schritt. Unabhängig von den Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss ist es jetzt möglich, bauvorbereitende Maßnahmen bzw. naturschutzfachliche Ausgleichsmaßnahmen durchzuführen, um kostbare Zeit einzusparen bis zur Realisierung des Projektes. „Die Vorarbeiten an der Ortsumgehung und das Gerichtsverfahren erfolgen also parallel. Ein Zeitgewinn, der die Ortsumgehung näher rücken lässt“, so Dr. Meister.

Für die Finanzierung der Ortsumgehung als solche ist und bleibt allerdings Voraussetzung, dass Baurecht in Form eines bestandskräftigen Planfeststellungsbeschlusses vorliegt. Wann dies der Fall sein wird, lässt sich angesichts des laufenden Klageverfahrens nicht vorhersagen.

Bei der Ortsumgehung Mörlenbach geht es um mehr als den Straßenbau und die Entlastung der Ortsdurchfahrt vom Durchgangsverkehr. „Es geht um die Zukunftsentwicklung von Weschnitztal und Überwald insgesamt“, unterstrich Dr. Meister nochmals die Bedeutung dieses Projektes.

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