Berlin/Mörlenbach, 06.06.14 – Die Bürgerinitiative Weiher kritisiert den Bergsträßer Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Meister (CDU) in der regionalen Presse und wirbt erneut für die Tunnelvariante W4. Dr. Meister weist die Kritik zurück. „Ich kämpfe für die Bürger im Weschnitztal. Nach fünf Jahrzehnten der Debatte zur Ortsumgehung Mörlenbach ist bereits zu viel Zeit ins Land gegangen, wertvolle Zeit für die künftigen Strukturen sowie für die Chancen der Menschen im Weschnitztal und Überwald“, so Dr. Meister.

Die Diskussion, welche Lösung die richtige sei, wurde über Jahrzehnte geführt und ist mittlerweile zugunsten der Variante O2 entschieden. Wenn die Realisierung des Projektes nicht bald kommt, so wird dieser Mangel in der Verkehrsinfrastruktur gepaart mit der demografischen Entwicklung in eine Abwärtsspirale führen. „Ich setze mich daher intensiv für eine möglichst zügige Realisierung der Variante O2 ein“, so Dr. Meister.

Die Blockade der Zukunftschancen durch das anhängige Gerichtsverfahren muss überwunden und die Finanzierung des Projektes muss sichergestellt werden. Zugleich ist wichtig, die bauvorbereitenden Maßnahmen für die Ortsumgehung voranzutreiben. Dass dem Bergsträßer Abgeordneten die Entwicklung des ländlichen Raumes am Herzen liegt, zeigt sich auch daran, dass er bereits vor geraumer Zeit einen entsprechenden Gesprächskreis ins Leben gerufen hat.

„Bei dieser Initiative geht es darum, aktuelle Probleme und Ziele der Kommunen im Weschnitztal und im hessischen Neckartal sowie der Kommunen des Überwaldes zu diskutieren. Ich will damit beitragen, einen Denkprozess anzustoßen, mit welchen Maßnahmen man den ländlichen Raum angesichts des demografischen Wandels bestmöglich weiterentwickeln kann“, so Dr. Meister.

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