„Zur Realisierung der Energiewende ist der Netzausbau ein dringend benötigter Eckstein. Zwischen Nord und Süd wird eine neue Hochspannungsleitung gebraucht, auch darüber herrscht Einigkeit. Mit den Planungen dafür kann auch nicht bis 2018 oder länger gewartet werden, sondern der Dialog vor Ort muss jetzt beginnen“ – so der CDU- Landtagsabgeordnete Peter Stephan vor dem Kreisvorstand seiner Partei in Heppenheim.

Stephan berichtete dazu über eine Anhörung im Wirtschafts- und Verkehrsausschuss des Hessischen Landtages über den Stromnetzausbau in Hessen. Die Anhörung habe deutlich die Komplexität des Themas aufgezeigt. Daher, so der Abgeordnete, müsse der Planungsprozess nicht nur sicherstellen, dass die Bedenken der Bürger einbezogen werden.

Es müsse auch gewährleistet sein, dass jeweils die aktuellste Technik bedarfsgerecht eingesetzt wird. Als Energiepolitischer Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion hob Peter Stephan auch die Bedeutung eines breiten Dialogs hervor.

Letztlich werde man in jedem Fall dort bauen, wo die geringsten Belastungen für Mensch und Natur zu erwarten sind. Im Detail gelte es jetzt, offen, stetig und transparent mit den Menschen vor Ort die konkrete Ausgestaltung des Trassenverlaufs zu diskutieren, festzulegen und für Akzeptanz für diese notwendige Maßnahme zu werben.

Die schwarz-grüne Landesregierung gewährleiste dies bereits im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Ein Teil der neuen Strecken unterliege jedoch der Bundesfachplanung. Hier seien daher die Bundesregierung sowie die Übertragungs- netzbetreiber selbst gefordert.

„Gerade in den durch den Ausbau besonders belasteten Bereichen muss hier noch weitere Arbeit geleistet werden. Ohne die Überzeugung, dass zur Schonung der Natur und der Menschen alles getan wurde, wird es auch keine Akzeptanz geben. Der Schutz der Belange der Bevölkerung muss dabei Vorrang haben“, so Peter Stephan abschließend.

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