Bergstrasse: An einem wichtigen, im Vorfeld nicht ganz unumstrittenen Gesetz, hat der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Stephan in den letzten Monaten mitarbeitet und für die CDU-Landtagsfraktion in die parlamentarischen Beratungen eingebracht.

Es ging um ein modernes Waldgesetz, das eine nachhaltige Waldbewirtschaftung sicherstellen soll. Das Gesetz schafft rechtliche Klarheit, schlanke und umsetzbare Regeln und einen fairen Interessensausgleich der unterschiedlichen Nutzungsgruppen im Wald. Stephan vor Parteifreunden in Wald-Michelbach: „Wir stellen damit sicher, dass der Wald in Hessen langfristig seine wichtige Rolle als Erholungsraum, Wirtschaftsraum, Natur und Artenschutzzentrum und Klimaregulator behält, Gerade für Hessen als waldreichstes Bundesland ist es wichtig, hier gute Rechtsgrundlagen zu schaffen.“

Der CDU-Umweltpolitiker erinnerte daran, dass der Einbringung des Gesetzes in den Landtag schon ausführliche Diskussionen, insbesondere über das Betretungsrecht vorangeganen waren. In einem sehr frühen Stadium wurde über das Betretungsrecht eine möglichst breite und sehr transparente Debatte geführt und diese zu einer sehr guten und von allen Interessensgruppen unterstützte Lösung gebracht wurde.

Damit wurde sichergestellt, dass der Wald für alle Bürgerinnen und Bürger als Raum der Erholung erhalten bleibt und dass die verschiedenen Nutzungsformen des Waldes friedlich nebeneinander existieren können. Dass hier am Ende die betroffenen Verbände – von Waldbesitzern über Wanderer und Radfahrer bis hin zu den Naturschutzverbänden – dem Lösungsvorschlag der CDU-geführten Landesregierung zugestimmt haben, sei ein großer Erfolg. Das Gesetz wird nun zunächst in der parlamentarischen Anhörung im Umwelt-Ausschuss weiter beraten und soll dann im Frühjahr 2013 vom Landtag beschlossen werden.

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