Die UNESCO hat das Lorscher Arzneibuch als Zeugnis der Klostergeschichte in die Liste des Weltdokumentenerbes aufgenommen. „Das ist eine wunderbare Auszeichnung, die zugleich die überragende Bedeutung des Weltkulturerbes Kloster Lorsch unterstreicht“, freut sich der gebürtige Lorscher und Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister (CDU).

Im Lorscher Arzneibuch, das um das Jahr 795 entstand, wurde das damalige medizinische Wissen niedergeschrieben. Es zählt zu den ältesten Sammlungen von Rezepten und Klostermedizin aus dem Mittelalter.

Die UNESCO-Auszeichnung ist ein weiterer Ansporn, für den dauerhaften Erhalt unseres nationalen Kulturerbes keine Mühen zu scheuen. So werden gegenwärtig rund 12 Millionen Euro unter anderem in die behutsame Rückführung des Lorscher Klostergeländes zu seiner ursprünglichen Topographie investiert. Der Bund übernimmt hiervon 4,8 Millionen Euro und beweist damit seine Verantwortung für die Pflege der Welterbestätte Kloster Lorsch.
 

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