Birkenau. Die Landtagsabgeordnete Birgit Heitland (CDU) besuchte am Freitag das Nachhilfeprojekt für Flüchtlingskinder an der Sonnenuhrschule in Birkenau. Heitland war auf Initiati-ve der Nachhilfelehrerin Katharina Meyer und dem Vorsitzenden und Initiatoren des Freundeskreises der Flüchtlings-Partner in Birkenau (FFPB) Bernd Jörgen eingeladen worden. Das Nachhilfeprojekt wird von 14 SchülerInnen und Studentinnen aus der Umgebung durchge-führt, die dafür eine geringe Aufwandsentschädigung erhalten. Koordiniert und abgestimmt wird der Unterricht von der SUS-Lehrerin Katja Harbich. Im Rahmen der „Betreuten Grundschule – Pakt am Nachmittag“ gibt es für 14 Flüchtlingskinder der ersten bis vierten Klasse nachmittags Gruppenunterricht oder individuelle Nachhilfe. Das Projekt findet in den Räum-lichkeiten der Sonnenuhrschule statt und wird insbesondere im Fach Deutsch unterrichtet. Die Nachhilfe und der spezielle Deutschunterricht werden individuell an die einzelnen Kinder angepasst. Dort wo es sinnvoll ist werden die Kinder einzeln, ansonsten in Zweier- oder Drei-er-Gruppen unterrichtet.
Die Zwingenberger Abgeordnete informierte sich über die Erfahrungen der Nachhilfelehrer und die der Kinder. Außerdem sprach sie mit Herrn Jörgen über die Finanzierung des Pro-jekts. Bisher sei dies u.a. durch die 500 Land-Initiativen des Bundesministeriums für Ernäh-rung und Landwirtschaft möglich gewesen, so Jörgen, doch diese liefen nun aus. Eine weitere Maßnahme zur besseren Integration der Kinder sind gemeinsame Ausflüge in der Region, ebenfalls ausgeführt vom FFPB und gefördert durch das Ministerium. Der Freundeskreis der Flüchtlings-Partner in Birkenau um Bernd Jörgen hat sich um den Hessischen Integrationspreis beworben, eine Initiative des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.
Hier werden hervorragende Projekte und Maßnahmen prämiert, die das Gefühl der Zugehörigkeit und Zusammengehörigkeit aller in Hessen lebenden Menschen stärken. Schwerpunkt der diesjährigen Ausschreibung wird das Thema „Integration und Kinder“ sein. „Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Sie frühzeitig zu fördern und ihre Kompetenzen zu stärken ist unser Anliegen“, so Heitland abschließend.

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