Auf seiner Tour durch die Rathäuser der Bergsträßer Städte und Gemeinden besuchte Landratskandidat Christian Engelhardt (CDU) nun Bürgermeister Rainer Burelbach. Er informierte sich über Themen, die für Heppenheim eine wichtige Rolle spielen. Nicht verwunderlich ist es, dass es an erster Stelle um die finanzielle Situation der Stadt ging, die sich allerdings recht erfreulich entwickelt. Engelhardt zeigte sich sehr überrascht darüber dass es gelungen ist, im Haushalt 2016 sogar einen leichten Überschuss auszuweisen. Das sei, trotz Schutzschirm, in dieser kurzen Zeit nicht zu erwarten gewesen. Die finanziellen Belastungen der Kommunen seien enorm. Das sieht der Kandidat genauso wir der amtierende Landrat Matthias Wilkes, mit dem er sich beim Thema Finanzen auf einer Linie sieht. Wie Wilkes hat sich auch Engelhardt das Thema Schulen auf die Fahnen geschrieben. Der Schulstandort Heppenheim spiele eine wichtige Rolle und müsse weiter gestärkt werden. In diesem Zusammenhang spricht er sich ausdrücklich dafür aus, die Gymnasien als eigenständige Schulform zu erhalten. Auch der Naturschutz wurde im Gespräch mit dem Bürgermeister thematisiert. Insbesondere die Renaturierung der Weschnitzinsel befürwortet Engelhardt voll und ganz. Das Naturschutzgebiet zwischen Heppenheim und Lorsch dient im Notfall als Überflutungsfläche und schützt so die Gemeinden Lorsch, Einhausen und Biblis vor Hochwasser. Der Renaturierungsplan sieht die Öffnung der Dämme vor, damit sich die Weschnitz ein eigenes, natürliches Bett suchen kann. Den Meinungsaustausch empfanden Engelhardt und Burelbach als sehr fruchtbar. Damit wurde eine gute Basis geschaffen, um zukünftig noch zahlreiche weitere Themen zu erörtern.

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