Alexander Bauer und Peter Stephan: „Städte und Gemeinden im Kreis Bergstraße können Anträge stellen“

„Wir wollen, dass die Menschen, die aufgrund politischer Verfolgung zu uns kommen und absehbare Zeit in Deutschland bleiben werden, sich schnell in unserer Gesellschaft zurechtfinden und sich eingliedern“, teilte heute der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer (CDU) mit. Um die Flüchtlinge schnell zu integrieren, käme dem Sport eine Schlüsselrolle zu. „Der Sport baut Brücken zwischen Menschen verschiedenen Glaubens, verschiedener Herkunft, Hautfarbe und Weltanschauung. Deshalb begrüße ich das neue Förderprogramm der Hessischen Landesregierung, das genau da ansetzt“, so der Landtagsabgeordnet Peter Stephan (CDU).

Gemeinsam mit der Sportjugend Hessen hat das Innenministerium ein neues Förderprogramm „Sport und Flüchtlinge“ aufgelegt. Zwei Millionen Euro stehen für das Haushaltsjahr 2016 zur Verfügung. „Das Programm ist bundesweit einzigartig und kommt unseren Vereinen vor Ort direkt zugute“, so Bauer. Zum einen werden Sport- und Bewegungsangebote der Sportvereine und anderer Institutionen in den Städten und Gemeinden gefördert. Außerdem können „Sport-Coaches“ als Bindeglied zwischen Sportvereinen, Asylbetreuung, Flüchtlingsunterkünften und Flüchtlingen wirken und die Flüchtlinge in der ersten Zeit zu den Sportangeboten begleiten. Die Förderung dient der Finanzierung der Aufwandsentschädigungen der Sport-Coaches, Übungsleiter, Schulungsmaßnahmen oder Sachmittel.

„Mit dem neuen Förderprogramm ‚Sport und Flüchtlinge‘ setzt die Landesregierung die richtigen Akzente, um das Potential des Sports für die Integration von Flüchtlingen zu nutzen. Ich freue mich auf eine rege Beteiligung unserer Städte und Gemeinden“, sagte Stephan.

Anträge können von den Städten und Gemeinden gestellt werden, in denen mehr als 40 Flüchtlinge untergebracht sind. Die Förderung beträgt 5.000 bis 25.000 EUR. „Städte mit Erstaufnahmeeinrichtungen oder Notunterkünften können zusätzlich bis zu 25.000 Euro Fördergeld erhalten. Das ist konkrete praktische Hilfe vor Ort“, unterstreichen die beiden Abgeordneten. Gemeinden mit weniger als 40 Flüchtlingen könnten außerdem im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit Anträge stellen.

Alle Infos zu dem neuen Förderprogramm und den Förderrichtlinien für die Städte und Gemeinden finden sich im Netz auf den Webseiten der Sportjugend Hessen sowie des Hessischen Innenministeriums.

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