MdL Peter Stephan: Weiterer Schritt zur Förderung des ländlichen Raums

Bergstrasse: Jährlich wird von der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen eine Bedarfsanalyse zur ärztlichen Versorgung erstellt. Nach ihrer Prüfung durch das Hessische Sozialministerium und der Bestätigung durch Ärzte- und Kassenverbände ist das gesamte Papier von rund 330 Seiten im Internet der Kassenärztlichen Vereinigung einsehbar.

Am Rande des Sommerfestes der CDU Fürth berichtete dazu der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Stephan, dass in dieser Analyse für den Kreis Bergstraße ein regionaler Fehlbedarf an Hausärzten festgestellt wurde und der Landesausschuss daher im Juni 2013 17,5 zusätzliche Hausarztsitze bewilligt hat. Im Pakt zur Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung, der zwischen der Hessischen Landesregierung, den Kommunalen Spitzenverbänden und den verschiedenen Vertretungen der Ärzteschaft 2011 abgeschlossen wurde, wird nicht nur die ärztliche Aus- und Weiterbildung geregelt.

Ein spezieller Punkt regelt die Förderung der Ansiedlung von Ärztinnen und Ärzten in Gebieten mit regionalem Förderbedarf. Danach kann nach einer speziellen Regelung aus dem Jahre 2012 die Ansiedlung von Hausärzten mit bis zu 50.000 Euro gefördert werden. Das Hessische Sozialministerium hat dem Abgeordneten Peter Stephan auf Anfrage mitgeteilt, dass nun auch für die Ansiedlung von Hausärzten im Kreis Bergstraße Anträge für diese Ansiedlungsförderung gestellt werden können. Detaillierte Auskunft ist auf der Internetseite des Hessischen Sozialministerium einzusehen.

„Allein Geld wird nicht dazu führen, dass sich Ärzte neu in strukturschwachen Gebieten niederlassen werden. Doch die vielfältigen Fördermöglichkeiten sollte es für Allgemein-Mediziner erleichtern, dort eine Praxis neu zu gründen oder zu übernehmen. Diese Möglichkeit eröffnet neue Chancen für den ländlichen Raum, zumal festgestellt wurde, dass im Kreis Bergstraße jeder 4. Hausarzt das 60. Lebensjahr vollendet hat“, kommentierte der CDU-Abgeordnete die Regelung, die bisher schon für den benachbarten Odenwalkreis möglich war. Die Regelung gilt allerdings nur für Hausärzte. Für Fachärzte wurde für den Kreis Bergstraße eine ausreichende Versorgung dargestellt.

„Es ist mir ein großes Anliegen, dass der ländliche Raum künftig noch stärkere Aufmerksamkeit in der Politik erhält. Die CDU Hessen hat mit der Verbesserung des Kommunalen Finanzausgleichs zugunsten der ländlichen Kommunen, mit dem weiteren Ausbau von Verkehrsverbindungen in abgelegenen Regionen und mit dem Pakt für die Ärztliche Versorgung starke Zeichen gesetzt. Diese Politik will ich auch in der kommenden Wahlperiode fortsetzen“, so CDU-MdL Peter Stephan zum Abschluss seiner Mitteilung.

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