Union der Vertriebenen begrüßt Erhöhung



"Wir begrüßen die Position der Bundesregierung, in dem Erhalt und der Pflege des deutschen Erbes im östlichen Europa nach wie vor ein wichtiges kulturpolitisches Handlungsfeld zu sehen", so Rosel Koberg, Vorsitzende der Union der Vertriebenen im Kreis Bergstraße.



Ausdrücklich lobt Koberg den Einsatz von Kulturstaatsminister Bernd Neumann, die unter SPD und GRÜNEN verursachten massiven  Kürzungen rückgängig zu machen. Seit der Regierungsübernahme im Jahr 2005 wurde die Förderung von circa zwölf Millionen Euro schrittweise auf knapp 17 Millionen Euro im Bundeshaushalt 2012 erhöht.



Damit unterstreicht Kulturstaatsminister Neumann die Bedeutung der Kulturförderung nach § 96 Bundesvertriebenengesetz als kulturelle Brückenarbeit im vereinten Europa, macht Koberg deutlich. Auf dieser gesetzlichen Grundlage fördert der Bund gemeinsam mit den Ländern kontinuierlich die Präsentation, Weiterentwicklung und Erforschung von Themen der Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Dabei geht es um historische Regionen und Siedlungsgebiete wie Schlesien, Ost- und Westpreußen, Siebenbürgen oder das Banat, in denen früher Deutsche gelebt haben und zum Teil noch heute ansässig sind.



Zu den geförderten Einrichtungen gehören neben der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlin die regionalen Museen wie etwa das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg oder das Schlesisches Museum zu Görlitz sowie die Wissenschaftszentren wie das Herder-Institut in Marburg oder die Martin-Opitz-Bibliothek in Herne.



"Flucht und Vertreibung sind Bestandteil unserer Geschichte als Deutsche. Die Kulturförderung hilft dabei, Geschichte zu verstehen und Versöhnung zu fördern", so Koberg.

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