(Heppenheim, 27.08.18). Im Jahr 2013 begann für das Kreiskrankenhaus in Heppenheim ein neues Kapitel: Das Universitätsklinikum Heidelberg übernahm damals als Mehrheitsgesellschafter die Verantwortung für das Haus. Wie sehr die Bergsträßer Bevölkerung von der qualifizierten wohnortnahen Versorgung einerseits und der Anbindung an ein international renommiertes Klinikum andererseits profitiert, davon überzeugten sich zahlreiche Mitglieder der Kreiskoalitionsfraktionen von CDU und SPD in Begleitung des Landrats Christian Engelhardt, der Ersten Kreisbeigeordneten und Gesundheitsdezernentin Diana Stolz sowie des Kreisbeigeordneten Karsten Krug im Rahmen eines Besuchs vor Ort.
Der ärztliche Direktor des Hauses, PD Dr. Wolfgang Auch-Schwelk berichtete, dass etwa 15.200 stationäre Patienten im Jahr von rund 820 Mitarbeitern in den acht Fachabteilungen des Hauses medizinisch behandelt werden. Die besonderen Vorteile in der Zusammenarbeit mit Heidelberg sah er im Personalaustausch, dem Zuwachs an medizinischer Qualität und erweiterten diagnostischen Möglichkeiten, etwa bei der Nutzung von Telemedizin in der Radiologie. Vorteile erwachsen auch in der Weiterbildung sowie in den nicht-medizinischen Bereichen der Technik, EDV, Verwaltung und Rechtsberatung. Das Haus mit seinen Möglichkeiten sei für die erweiterte Notfallversorgung prädestiniert. Einzige hierfür noch offene Anforderung sei die 24-stündige MRT-Bereitschaft. Die bauliche Generalsanierung soll bis 2022 abgeschlossen sein. Für das derzeit geplante Investitionsvolumen von 58 Mio. € hat das Land Hessen 12 Mio. € als Fördermittel bereitgestellt. Zudem erhält das Haus durch das Land Hessen geförderte Kredite.
An dieser Stelle wurde der Kreisspitze für ihren Einsatz um das Krankenhaus gedankt. Landrat Christian Engelhardt und Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz gaben den Dank im Namen der Kreisspitze und beider Fraktionen zurück. Den Mitarbeitern des Krankenhauses dankten Sie für ihren Einsatz für die Patienten des Hauses und für Projekte der Gesundheitsvorsorge im Kreis. Professor Dr. Lutz Schneider und Dr. Wolfgang Armbruster stellten ihre jeweiligen Abteilungen fachlich vor, bevor die Kreispolitiker bei einem Rundgang das neue Bettenhaus, den Schockraum und das Herzkathederlabor kennenlernen und einen Blick hinter die Kulissen des Klinikalltags werfen konnten. Die beiden Fraktionen von CDU und SPD sind sich der Bedeutung des Kreiskrankenhauses für die medizinische Versorgung im Landkreis sehr bewusst und freuen sich, dass es mit der Modernisierung vorangeht.

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