(Zwingenberg, 27.03.15). . Im Nachgang zur Vorstellung der Korridor Studie für eine neue Eisenbahnstrecke durch das Bundesverkehrsministerium diskutierte der CDU Bezirksvorstand Südhessen die Thematik. Die neue Eisenbahntrasse zwischen Frankfurt und Mannheim soll in einem dicht besiedelten Raum entstehen. Deshalb ist es aus Sicht des Bezirksvorstands eine der zentralen Herausforderungen, die Erfüllung der Schutzbedürfnissen der Menschen in der Region zum Ausgangspunkt aller Planungen zu nehmen.

Die Menschen in der Region Südhessen müssen in die weiteren Verfahrensschritte intensiv eingebunden werden, war die einhellige Meinung der Vorstandsmitglieder. Großprojekte dieser Dimension erfordern Transparenz und Beteiligung der Menschen. Der CDU Bezirksvorstand fordert diese Transparenz und Beteiligung von den Verantwortlichen Stellen ein. Bisher liegt nur eine Korridorstudie vor. Genauere Festlegung wird erst der weitere Planungsprozess ergeben. Der Vorstand der CDU Südhessen will sich für einen maximalen Schutz der Menschen einsetzen.

Nächster Verfahrensschritt ist die Wiederaufnahme des Projekts in den neuen Bundesverkehrswegeplan. Dabei soll erreicht werden, dass alle bisherigen Festsetzungen ebenfalls ohne Abstriche übernommen werden. Mit der Entscheidung über die Schienenneubaustrecke Frankfurt Mannheim steht eine Generationenentscheidung über die verfügbare Schieneninfrastruktur in der Region bevor.

Welche Anbindung der Region im Schienenpersonenfernverkehr verfügbar ist und wie es um die Erreichbarkeit des Rhein-Main-Flughafens in Frankfurt bestellt ist, wird hier entschieden. Der Ausbau der S-Bahn auf der Riedbahn wie auf der Main-Neckar-Bahn hängt wesentlich von den verfügbaren Schienentrassen ab. Auch der Güterverkehr wird in den kommenden Jahren anwachsen und daher vorhandene Trassen auslasten.

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