Alexander Bauer : Eine gute Betreuung und Förderung ist für das Aufwachsen aller Kinder von großer Bedeutung. Es muss deshalb ein Anliegen der Politik sein, den Anforderungen in unserer heutigen Gesellschaft an eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung gerecht zu werden und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Mütter und Väter weiter zu verbessern. Daher wurde die Landesförderung für die Kinderbetreuung ab dem 1. Januar 2014 auch auf durchschnittlich 424 Millionen Euro erhöht. Dies zeige den besonderen Stellenwert, den die Hessische Landesregierung der Betreuung von Kindern beimisst. Entsprechend wurde im Hessischen Landtag schon in der ersten Sitzungsrunde über das Kinderförderungsgesetz debattiert.

„Mitte 2014 soll ein Runder Tisch Kinderbetreuung einberufen werden, um gemeinsam mit den Verbänden und Trägern eine erste Evaluierung zur Wirkung des Kinderförderungsgesetzes durchzuführen und über die weitere Entwicklung der Kinderbetreuung in Hessen zu beraten“, informiert Landtagsabgeordneter Alexander Bauer (CDU). Es bleibe auch der neuen Koalition von CDU und Bündnis 90/Die Grünen ein wichtiges Anliegen, dass alle Kindertagesstätten verbindliche Tandemvereinbarungen mit den Grundschulen schließen, damit allen Kindern ein guter Übergang vom Kindergarten in die Grundschulen gelingt.

Die bisherigen Maßnahmen zur Sprachförderung und Sprachstandserfassung sollen fortgeführt und weiterentwickelt werden. Auch wenn die Umsetzung der Inklusion von Kindern mit Behinderungen in Kindertagesstätten eine kommunale Aufgabe ist, hält es die neue Koalition für geboten, an dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe mitzuwirken.

„Der Landtag hat deshalb die Landesregierung gebeten, dass das Land sich nach Abschluss der ‚Rahmenvereinbarung Integrationsplatz‘ zwischen den Kommunalen Spitzenverbänden und der Liga der freien Wohlfahrtspflege, die angesetzten Pauschalen im Kinderförderungsgesetz für die Inklusion von Kindern mit Behinderungen in Kindertagesstätten so zu erhöhen, so dass es weiterhin möglich ist, die guten Qualitätsstandards in den Einrichtungen beizubehalten“, so Alexander Bauer in seiner Mitteilung.

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