„Dass Hessens Wirtschaftsminister Dieter Posch eine Trassenführung der ICE-Neubaustrecke durch den Lampertheimer Wald für überflüssig erklärt und stattdessen eine Bündelung entlang der A 67 favorisiert , ist eine gute Nachricht für die Region“, äußert sich der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer (CDU).

Wirtschaftsminister Posch (FDP) hat dem Bundesverkehrsministerium nach Vorlage der Überprüfung des Bedarfsplans mitgeteilt, dass die Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim weiterhin ein bauwürdiges Projekt sei, allerdings wegen resultierender Kapazitätsengpässe im Güterverkehr noch ein Optimierungsbedarf bestehe. Nach Ansicht Poschs zeige Bedarfsplanüberprüfung sehr deutlich, dass die Neubaustrecke aus gesamtwirtschaftlichen Gründen zur optimalen Nutzung der Strecke und zur Vermeidung der Konzentration des nächtlichen Güterverkehrs auf die Bestandsstrecken mit ihren zahlreichen Ortsdurchfahrten zwingend auch für Güterverkehr auszubauen sei. Eine notwendige Optimierung wäre durch eine Bündelungsvariante entlang der Autobahn A 67 zu erreichen, eine Trassenführung durch den Lampertheimer Wald schloss Posch dagegen aus.

„Ich freue mich, dass die Position der BILA in Wiesbaden Unterstützung findet. Nun ist es an der Deutschen Bahn und dem Bundesverkehrsministerium eine entsprechende Lösung im Sinne der Region zu finden“, so Bauer weiter.

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