„Die hohe positive Resonanz der speziellen Förderangebote für weinbauliche Betriebe in Hessen zeigt, dass die Hessische Landesregierung auf einem richtigen Weg ist“, so der Landtagsabgeordnete Peter Stephan. Folgende Weinbauförderungsmittel stehen zur Verfügung: „Das erste Programm dieser Förderung des Weinbaus in Steillagen dient dem Erhalt einer ökologisch vorbildlichen Bewirtschaftung dieser Kulturlandschaft, die durch hohe Hangneigung und dadurch erschwerte Bewirtschaftungsbedingungen gekennzeichnet ist und neben dem Weinbau einen wertvollen Beitrag zur touristischen Attraktivität der Weinbauregionen leistet. Das Programm ist mit Landesmitteln in Höhe von 610.000 € ausgestattet und erreicht derzeit eine Zielfläche von 325 ha. Das zweite Programm dient der Förderung des Pheromoneinsatzes im Weinbau zur biotechnischen Bekämpfung der im deutschen Weinbau vorkommenden Traubenwicklerarten über die sogenannte Verwirrmethode. Dabei handelt es sich um die notwendige händische Ausbringung der Pheromonpräparate. Diese ist wesentlich aufwendiger als ein vergleichbarer Insektizideinsatz. Mit 352.000 €, von denen der Bund 60 % und das Land 40 % übernehmen, wird dieses besonders umweltschonende Verfahren auf ca. 3.000 ha Rebfläche unterstützt. Dies sind ca. 83 % der hessischen Rebflächen“, erklärt Stephan. „Als dritten Punkt stehen der hessischen Weinwirtschaft jährlich insgesamt ca. 1,3 Millionen € als Verwaltungshilfe und für Investitionen zur Verfügung. Darunter fallen die Förderung des Absatzes von Wein auf Drittlandsmärkten und dem Binnenmarkt im Hinblick auf das Qualitätsweinsystem, Förderung der Umstellung und Umstrukturierung von Rebflächen zur Anpassung an moderne Bewirtschaftungstechniken bzw. veränderter Standort- und Klimabedingungen, Förderung von Investitionen in die Kellerwirtschaft oder die Vermarktung des Weins und der Förderung von Innovationen im Weinbau“, fasst Stephan abschließend das Vorgehen der Hessischen Landesregierung zusammen. „Diese Fördermaßnahmen tragen auch dazu bei, den Weinbau an der Bergstraße und die Vermarktung zu unterstützen sowie die Kulturlandschaft zu erhalten. Dass die Weinbauflächen an der Bergstraße vergrößert werden, ist ein gutes Zeichen für unsere Weinbauregion“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Stephan abschließend.

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