Erklärung der Landtagsabgeordneten Stephan und Bauer anlässlich des Weltlehrertages am 5. Oktober 2012

 

„Mit ihrem hohen Engagement und der verantwortungsvollen Wahrnehmung ihrer vielfältigen Aufgaben leisten unsere Lehrerinnen und Lehrer einen großen und wertvollen Beitrag für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen und damit für die Zukunft unseres Landes. Gute Schule braucht gute Lehrer“, würdigen die beiden Landtagsabgeordneten Peter Stephan und Alexander Bauer (beide CDU) anlässlich des Weltlehrertages am 5. Oktober 2012 die Arbeit der über 60.000 Lehrkräfte in Hessen.

 

„In entscheidender Funktion tragen die Lehrerinnen und Lehrer tagtäglich an den Schulen in unserem Land eine besondere Verantwortung für die Ausbildung und Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Indem sie die Chancen der Schülerinnen und Schüler auf eine erfolgreiche Bildungskarriere und aussichtsreiche Berufslaufbahn fördern, tragen sie als Garanten einer qualitativ hochwertigen Ausbildung der kommenden Generationen zu der positiven wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung unseres Landes bei. Nur wenige Professionen erfordern dabei eine derart anspruchsvolle Ausbildung und Vielzahl an Qualifikationen wie der Beruf des Lehrers. Neben fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Kompetenzen zur Vermittlung der Unterrichtsinhalte, sind soziale Kompetenzen und Kommunikationsfähigkeiten unabdingbar und mehr denn je gefordert.

Und mehr noch: In ihrer Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern erweisen sich engagierte und motivierte Pädagogen nicht nur als Vermittler von Wissen und Werten Sie tragen auch maßgeblich zur Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zu reifen und eigenständigen Persönlichkeiten und Staatsbürgern bei. Zu Recht genießen die Lehrerinnen und Lehrer daher ein unvermindert hohes Ansehen in der Bevölkerung. Sie verdienen unsere breite und uneingeschränkte Unterstützung“, so Bauer.

 

Die CDU-geführte Hessische Landesregierung sei sich ihrer besonderen Verantwortung für gute Rahmenbedingungen der Lehrerinnen und Lehrer bewusst und arbeite an deren kontinuierlichen und dauerhaften Optimierung. So habe Hessen im Bereich der Lehrerbildung die Zahl der Referendare seit 1999 von 3.335 auf 4.600 ausgeweitet und durch die Bereitstellung entsprechender Ausbildungskapazitäten dafür gesorgt, dass Hessen entgegen dem bundesdeutschen Trend die im Schnitt viertjüngsten Lehrerinnen und Lehrer aller Bundesländer vorweisen könne. Dem von vielen Lehrkräften als Praxisschock empfundenen Eintritt in das Referendariat soll künftig durch höhere Praxisanteile in der ersten Phase der Lehrerbildung entgegenwirkt und anstelle der bisherigen Orientierungspraktika und schulpraktischen Studien ein Praxissemester eingeführt werden.

Darüber hinaus habe die Landesregierung hat auch die zentrale Forderung der Lehrkräfte nach einer sukzessiven Verkleinerung der Klassen entschlossen aufgegriffen. Durch die Abschaffung der überholten Sternchenregelung aus rot-grünen Tagen, wonach die Höchstzahl der Schülerinnen und Schüler einer Klasse um bis zu drei erhöht werden durfte, wurden die Klassen nachhaltig verkleinert.

„Alleine für diese Maßnahme hat die Landesregierung rund 1.600 Lehrerinnen und Lehrer eingestellt. Die durchschnittliche Schülerzahl je Klasse wurde dadurch nach und nach reduziert. Mit 19,6 Schülern pro Grundschulklasse hat Hessen die mit Abstand kleinsten Klassen aller elf westdeutschen Bundesländer vorzuweisen“, stellt Stephan heraus. Sicher sind die Abgeordneten, dass die CDU-geführte Landesregierung auch künftig mit Engagement und Tatkraft diesen Weg weitergehen wird, um auf diese Weise den engagierten und motivierten Pädagogen in Hessen ihren Dank und ihre Anerkennung zum Ausdruck zu bringen.

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