Entscheidung über Ortsumgehung B38a in Mörlenbach steht an. Verwaltungsgerichtshof verhandelt Ende Juni.

Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel hat einen Verhandlungstermin zur beklagten Ortsumgehung B38a in Mörlenbach für Ende Juni 2019 angesetzt. Das berichtet die CDU-Landtagsabgeordnete Birgit Heitland aus Wiesbaden.

Der bereits 2014 ergangene Planfeststellungsbeschluss zu der Baumaßnahme wird u.a. durch den BUND-Landesverband Hessen beklagt. Durch neue naturschutzfachliche Gutachten mit Verfahrensrelevanz hatte sich die Findung eines Verhandlungstermins zuletzt mehrfach verzögert.

„Wir haben sehr lange darauf gewartet – seit dem Planfeststellungsbeschluss ganze fünf Jahre. Fünf Jahre, in welchen die Menschen in Mörlenbach der ständigen Stau- und Abgasbelastung durch die unzulängliche Verkehrssituation ausgesetzt waren. Ich bin sehr froh, dass die Mörlenbacherinnen und Mörlenbacher – aber auch die Pendlerinnen und Pendler, die jeden Tag in Mörlenbach im Stau stehen – noch im kommenden Juni aus der Ungewissheit über die zukünftige Verkehrslage erlöst werden.“
Heitland hatte sich wiederholt durch Gesprächstermine, Auskunftsersuchen sowie die Thematisierung der Ortsumgehung in Sitzungen der CDU-Landtagsfraktion und der Landtagsgremien für die Beschleunigung des Verfahrens stark gemacht.

„Natürlich hoffe ich, dass der VGH eine Entscheidung zugunsten eines schnellen Baubeginns der Ortsumgehung fällen wird. Die B38a ist meiner Ansicht nach eine der wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen in der Region. Wer die Strecke kennt, weiß genau wovon ich spreche. Ich vertraue darauf, dass die Rechtsprechung den großen Bedarf und die Bedeutung der Maßnahme für die Lebensqualität der Menschen vor Ort berücksichtigt. Ende Juni wissen wir mehr“, so Heitland abschließend.

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