Frankfurt. In der Regionalversammlung Südhessen am 28. Juni 2013 stimmten die Abgeordneten von Rot und Grün in namentlicher Abstimmung dagegen, dass die Planungen des Regionalverbandes Frankfurt zur Windenergie offengelegt werden.

Die dortige Rot/Grüne Mehrheit beabsichtigt offenbar, Windenergienanlagen bis ganz nah an die Bebauung heranzuführen und mehr als die 2 % Windenergiefläche bereitzustellen.

Die CDU, die einen entsprechenden Antrag auf Transparenz und Offenlage gestellt hatte, forderte Rot/Grün auf, den Bürgern transparente Informationen zu geben über ihre Absicht im Bereich der Windenergie.

Vor allem die Grünen, die ansonsten überall Transparenz und Information fordern, verweigern, wenn es um die Windenergie geht, zu veröffentlichen, was sie den Menschen zumuten wollen. Bezeichnend dafür ist die Aussage des Grünen Landtagsabgeordneten Kaufmann, der laut FAZ ausgeführt hat, dass eine solche Information den Leuten nur unnütz Angst machen würde.

„Wir fordern die Grünen auf, schnell und zügig mitzuteilen, wie sie sich den weiteren Ausbau der Windenergie in Hessen vorstellen. Wir wollen wissen, ob die Grünen die Windenergieanlagen näher als 1000 m an die Bevölkerung heranrücken wollen.

Wir wollen wissen, ob die Grünen mehr als 2 % der Landesfläche für Windenergie- anlagen bereitstellen wollen und wir wollen wissen, warum Rot/Grün die Erstellung eines Regionalplanes verhindert und damit weiterhin den Wildwuchs an Wind-  energieanlagen fördert“, so der energiepolitische Sprecher der CDU Landtagsfraktion Peter Stephan über die Vertuschungsstrategien von Rot- Grün.

„Wir wollen einen geordneten Ausbau der Windenergie im Rahmen von Regionalplänen und auf Basis der Daten, die der Landtag in der  vergangenen Woche im Landesentwicklungsplan festgeschrieben hat. Wer, wie Rot-Grün, ankündigt, diesen Landesentwicklungsplan schnellstmöglich kippen zu wollen, betreibt keine ausgewogene Energiewende, sondern eine ideologische Energiewende.

Die Energiewende besteht zunächst aus Energieeffizienz und Energieeinsparen und dann erst aus der Produktion von regenerativen Energien. Auch das sollten sich die Grünen mal wieder ins Gedächtnis rufen.

„Wer glaubt, dass die Zahl der gebauten Windräder ein Maßstab für den Erfolg er Energiewende ist, der handelt ideologisch verblendet“, so MdL Peter Stephan.

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