Fürth. Wie sieht die Gewerbeentwicklung in Fürth aus, wollte der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Michael Meister, bei seinem Besuch von Bürgermeister Volker Öhlenschläger wissen. In Fürth gebe es eine rege Nachfrage nach Gewerbegrundstücken, insbesondere von einheimischen Betrieben. In der Regionalplanung habe Fürth noch Optionen für Gewerbegebiete. Dieses Potential gelte es nun zu entwickeln.
Bezüglich der B38a werde Fürth die geplante Trasse freihalten. Die Politik hat alles notwendige getan, die Aufnahme in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes, die Planfeststellung, den Sofortvollzug und die Finanzierung der Vorwegmaßnahmen. Andererseits hat das Verwaltungsgericht nach über 4 Jahren immer noch keinen Termin anberaumt. Die sehr lange Wartezeit bis zu einer Verhandlung betrachte er nur noch mit reiner Hilflosigkeit.
Mit der Weschnitztalbahn sei er dagegen sehr zufrieden. Der Halbstundentakt sei für die Bürger eine hervorragende Anbindung Richtung Weinheim. Dies sei insbesondere auch für die Schüler, die das Gymnasium in Rimbach besuchen, sehr vorteilhaft. Wenn die B38a noch realisiert werde, sei Fürth durch Bahn und Straße sehr gut abgebunden. Daher bestehe auch eine Nachfrage nach Wohnbaugrundstücken. Wie auch bei den Gewerbegrundstücken habe Fürth auch hier noch entsprechendes Potential.
Die Kinderbetreuung sei gut. Entgegen der demographischen Vorhersage vor 10 Jahren sei die Anzahl der Kinder in seiner Gemeinde gestiegen, erklärte Öhlenschläger auf Nachfrage von Meister. Dies sei sehr erfreulich. Die Kindergartenbetreuung bis 15.00 Uhr inclusive Mittagessen sei zukünftig in allen Kindergärten in Fürth gewährleistet. Auch die U3-Betreuung ist abgedeckt. Da der Bedarf aber steige, müssen die Kapazitäten erweitert werden. Hierzu laufen bereits Gespräche mit den jeweiligen Trägern.
Abschließend erklärte Öhlenschläger, dass er sich über den regen und regelmäßigen Kontakt mit Meister freue und dankte für dessen Kommen nach Fürth.

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