Alexander Bauer informiert sich über die Kooperation von Unternehmen, Arbeitsagenturen sowie Jobcentern und geflüchteten Menschen

Zwischen 2013 und 2015 sind rund 1,5 Millionen Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Vielen dieser Menschen geben wir zu Recht Schutz vor Krieg, Vertreibung oder politischer Verfolgung. "Es ist in unser aller Interesse, dass wir jene, die längerfristig oder sogar für immer bei uns bleiben, frühzeitig und bestmöglich in die Gesellschaft integrieren. Der beruflichen Integration durch den erfolgreichen Weg in eine Ausbildung oder Beschäftigung kommt dabei eine Schlüsselrolle zu", so Landtagsabgeordneter Alexander Bauer (CDU) bei seinem Informationsbesuch bei Peter Schmiedel, dem Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit in Lampertheim.

"Die Bundesagentur für Arbeit, die Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände, Bildungswerke der Wirtschaft, Kammern und Unternehmen haben bereits eine Vielzahl an Initiativen auf den Weg gebracht, um Flüchtlinge mit Bleibeperspektive bestmöglich in Ausbildung und Beschäftigung zu integrieren. Aus den ersten Erfahrungen wissen wir: Viele Flüchtlinge sind flexibel und sehr motiviert, den Sprung in eine Beschäftigung, Ausbildung oder ein Studium bei uns zu schaffen, und bringen zum Teil auch einige Arbeitserfahrung mit", erläutert Peter Schmiedel. "Wir wissen inzwischen aber auch, dass die Integration in Ausbildung und Beschäftigung bei vielen Flüchtlingen eines ,längeren Atems' bedarf", so der Geschäftsstellenleiter. In der Regel fehlende Sprachkenntnisse, nur selten vorhandene und auf unserem Arbeitsmarkt verwertbare Qualifikationen sowie die Unkenntnis unseres Bildungs- und Ausbildungssystems sind wesentliche Hürden. "Es steht außer Frage: Vor uns liegen große Herausforderungen. Die Agentur für Arbeit ist dafür aber gut aufgestellt", nimmt Bauer wichtige Impulse für seine politische Arbeit mit nach Wiesbaden.

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