Seine „Engelhardt-vor-Ort“-Tour führte den CDU-Landratskandidaten Christian Engelhardt in das im Odenwald gelegene Wald-Michelbach. Da sich der Landratskandidat ein möglichst umfassendes Bild vom Landkreis machen möchte, besuchte er jede einzelne Gemeinde, trifft sich mit dem jeweiligen Bürgermeister zum Informationsgespräch, besichtigt die „ Highlights“ und bezieht im persönlichen Gespräch mit den Bürgern sowie Aktiven und Verantwortlichen Stellung zu Themen, die die Menschen vor Ort bewegen.

In Wald-Michelbach drehte sich einiges um das Thema Schulstandort. Aus diesem Grunde kam der Landratskandidat – gemeinsam mit Bürgermeister Kunkel, dem CDU Ortsverbandsvorsitzenden Gölz und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Doetsch – mit den Schulleitern der vor Ort ansässigen Grundschule, Corinna Momper, der  Haupt- und Realschule, Thomas Wilcke,  sowie dem Überwaldgymnasium, Reinhard Fahrenholz zu einer Gesprächsrunde in der Eugen-Bachmann Schule zusammen. Im Rahmen des Gesprächs berichteten die Schulleiter von der bereits gelebten Zusammenarbeit der Wald-Michelbacher Schulen, neuerdings auch in einer gemeinsamen übergreifenden Steuerungsgruppe. Vor allem im Übergangsbereich „Grundschule-weiterführende Schule“, funktioniere die Zusammenarbeit vorbildlich, erklärte der Schulleiter des Überwaldgymnasiums. Eingebunden in diese Vernetzung und jeweils frühzeitige Einbindung sind auch die Kindergärten und örtliche Betriebe.

Christian Engelhardt lobte die Kooperation der Wald-Michelbacher Schulen als „vorbildlich“. Er wolle sich dafür einsetzen, dass der Schulstandort Wald-Michelbach mit seinem breiten Angebot so erhalten bleibe. Engelhardt betonte, dass jeder Bildungsweg seine Berechtigung habe. „Wir brauchen jeden Abschluss und darum möchte ich mich im Falle meiner Wahl dafür einsetzten, dass das differenzierte Schulangebot im Kreis Bergstraße in seiner jetzigen Form erhalten bleibt“. Im weiteren Gespräch informierte der Landratskandidat die Schulleiter über den „Pakt für den Nachmittag“ für dessen flächendecke Einführung er sich stark machen wolle, da es „heutzutage oftmals Lebenswirklichkeit ist, dass beide Elternteile berufstätig sind und die Kinder nicht den ganzen Tag betreuen können“.

Im Anschluss warf Engelhardt einen Blick auf die im Bau befindliche neue Feuerwache sowie den IGENA-Industriepark, den die Gemeinde Wald-Michelbach im Jahr 2005 aus der Coronet-Insolvenz übernommen hat. Die Gebäude auf dem Areal sind beispielsweise für Produktion und Lager oder auch als Büros nutzbar. Kunkel berichtete, dass sich Firmen hier zu vergleichsweise günstigen Konditionen ansiedeln können und außerdem die Möglichkeit üblicher staatlicher Förderung bestehe. Engelhardt lobte den „mutigen Schritt der Gemeinde“, das Gelände zu erwerben und sprach von einem „Erfolgsprojekt für den gesamten Kreis Bergstraße“. Ebenso informierte sich der Landratskandidat vor Ort über die erst kürzlich –unter anderem mit Hilfe von Landesmitteln- grundsanierte und energetisch optimierte Rudi-Wünzer-Halle bevor er abschließend den Wald-Michelbacher  CDU-Mitgliedern und interessierten Bürgern im Hotel Birkenhof Rede und Antwort stand.

Im Gespräch mit den Wald-Michelbacher Bürgerinnen und Bürgern betonte der CDU-Landratskandidat die Wichtigkeit des Projektes B 38 a. Der derzeitige Stand sei eine Zumutung für die Bürger und er wolle sich deshalb „mit aller Kraft und gemeinsam mit den CDU-Abgeordneten“ für die planfestgestellte Ortsumgehung von Mörlenbach einsetzen.  Eine weitere moderne Idee des Landratskandidaten befasst sich mit dem Internet. Zum einen wolle er sich kreisweit für den Breitbandausbau einsetzen und zum anderen könne er sich vorstellen ,dass in interkommunaler Zusammenarbeit so genannte „WLAN-Hotspots“ installiert werden, mit denen man in den Ortskernen und an wichtigen touristischen Punkten im Internet surfen könne. Bezüglich der kommunalen Finanzen versprach Christan Engelhardt, dass er im Sinne der kommunalen Familie ein „streitbarer Landrat“ sein werde, der sich dafür einsetzen werde, dass der Kreis und die Gemeinden ausreichend Geld zur Verfügung gestellt bekommen, um ihre Pflichtaufgaben zu erledigen und darüber hinaus kommunale Selbstverwaltung auch aktiv leben können.

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