Christian Engelhardt, Landratskandidat der CDU, ist momentan viel unterwegs. Da er sich ein möglichst umfassendes Bild vom Kreis Bergstraße und all seinen Kommunen machen möchte, besucht er derzeit jede einzelne Gemeinde und führt dort „ Engelhardt vor Ort“-Tage durch. Der Ablauf eines solchen Tages sieht ein Informationsgespräch mit dem jeweiligen Bürgermeister, den Besuch verschiedener „Highlights“ der Gemeinde und die Möglichkeit eines Gesprächs mit interessierten Bürgern vor. Im Rahmen der „Engelhardt vor Ort“-Tour besuchte der Landratskandidat auch die „Perle des Odenwalds“, das malerisch gelegene Lindenfels.

Im Gespräch mit Bürgermeister Helbig informierte sich der Landratskandidat über die Sorgen und Anliegen der Lindenfelser Bürger. Wichtig sei es laut Helbig für die Gemeinde Lindenfels, dass man es schaffe, für den (Tages)-Tourismus attraktiver zu werden. Momentan fehle es jedoch an ausreichend Hotel- und Gaststättengewerbe, um die Touristen zu versorgen. Engelhardt betonte, dass hierfür Konzepte zur Ansiedlung von Gastronomie nötig seien, bei deren Umsetzung er gerne mithelfen würde. Gerade in einem solch „wunderschönen Ort wie Lindenfels“ muss gewährleistet sein, dass ausreichend Angebote bestehen um den Tourismus „ aufzufangen“, betonte Engelhardt.

Lindenfels ist für Engelhardt jedoch nicht nur als touristischer Anzugspunkt interessant. „Mit dem Luisenkrankenhaus, dem Notarztstandort und der Eleonoren-Klinik ist Lindenfels ein wichtiger Gesundheitsstandort und unverzichtbar für die ärztliche Versorgung des ländlichen Raumes“. Bürgermeister Helbig freute sich darüber, dass der Landratskandidat der CDU Lindenfels  seine so große Wertschätzung entgegenbrachte und im Falle seiner Wahl dafür eintreten wolle, dass der Krankenhausstandort Lindenfels erhalten bleibt.

Bezüglich der finanziellen Lage sieht Christian Engelhardt dringenden Handlungsbedarf: „Es gibt Rekordsteuereinnahmen, aber weder Land noch Kommunen können ihren

Haushalt ausgleichen“.  Er betonte, dass er für eine ausreichende finanzielle Ausstattung der Kommunen kämpfen werde, man müsse jedoch auch sehen, dass es mit den Finanzen des Landes ebenfalls nicht sehr gut bestellt sei. Generell gelte es Regelungen zu finden, dass die staatliche Ebene, die eine Leistung fordert diese auch bezahlt, so der Geschäftsführende Direktor des Hessischen Landkreistages. „Aus fremden Taschen lassen sich gut Leistungen bezahlen“, meinte der Landratskandidat lakonisch.

Im Gespräch mit dem Lindenfelser Bürgermeister präsentierte Engelhardt auch sein Konzept für eine bessere Mobilität im ländlichen Raum. Der Landratskandidat setzt hier auf die kreisweite Einführung von Anrufsammeltaxis und Rufbussen, um eine flexiblere Mobilität vor allem im Odenwald zu gewährleisten. Michael Helbig befürwortete Engelhardts Idee und sicherte zu, diese nach Kräften zu unterstützen, „da es im Sinne der Lindenfelser Bürger ist, eine möglichst optimale‚ Verkehrslösung zu finden“. Im Gespräch wurde deutlich, dass Engelhardt und Helbig gut zusammenarbeiten würden, „denn Kommunalpolitik hat keine Parteifarbe, sondern es geht um sachdienliche und möglichst optimale Lösungen im Sinne des Bürgers“, so Helbig und Engelhardt einvernehmlich.

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