Im schönen Zwingenberger Rathaus traf der CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt den örtlichen Bürgermeister Dr. Holger Habich zu einem Gespräch über die Wünsche, Anliegen und Sorgen der Kommune, für die Engelhardt als Landrat „immer ein offenes Ohr“ haben will. Engelhardt betonte, dass er ein „moderner Landrat“ sein wolle. Um diese Worte mit Leben zu füllen stellt er sich – in interkommunaler Zusammenarbeit mit den Kommunen – die Einrichtung so genannter Wlan-Hotspots in den Ortskernen und an für Touristen besonders attraktiven Punkten vor. Außerdem sei der kreisweite, flächendeckende Breitbandausbau voranzutreiben.

„Hier ist Zwingenberg bereits auf einem guten Weg“, konnte der Bürgermeister berichten. Gedanken macht sich der Landratskandidat auch über neue Beteiligungsmöglichkeiten für die Bürger. Als Landrat wolle er für die Bürger schnell und niederschwellig zu erreichen sein. „Online-Petitionen, Online- Diskussionsforen und Online-Bürgeranträge schaffen eine größere Nähe zwischen Bürger und Politik und tragen so zu einer Stärkung der Demokratie bei“ erläuterte der Landratskandidat und wurde in seinem Ansinnen vom Zwingenberger Bürgermeister unterstützt. Auch bezüglich der finanziellen Ausstattung der Kommunen bestand Einigkeit zwischen Engelhardt und Dr. Habich. Derzeit hätten die Städte und Gemeinden einfach zu wenig Geld, um ihre zahlreichen Aufgaben zu erfüllen. Engelhardt will im Falle seiner Wahl „ein streitbarer Landrat sein, der sich bedingungslos für die Interessen des Landkreises einsetzt“.

Seine hervorragende Vernetzung als derzeitiger Geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistages zur Hessischen Landesregierung will er dafür nutzen, das Beste für den Landkreis herauszuholen. Es sei ihm jedoch zu einfach, nur auf das Land oder den Bund zu zeigen und keine Verantwortung zu übernehmen. „Das Problem liegt tiefer, wir müssen über Aufgaben der Kommunen diskutieren“, erläuterte Dr. Habich und traf auf Zustimmung seitens des Landratskandidaten. Generell müsse, wenn der Bund oder das Land neue Aufgaben oder Standards festsetzen, das Prinzip gelten: „Wer bestellt, bezahlt“, forderte Engelhardt. Das Thema Wirtschaftsförderung war ebenfalls Gegenstand des Gesprächs. Dr. Habich begrüßte die Idee des Landratskandidaten die Verwaltung als „mittelstandsfreundliche Verwaltung“ zertifizieren zu lassen. Diese garantiere, über verschiedene Eskalationsstufen, eine zeitnahe Antwort der Verwaltung auf Anfragen der Bürger und der Unternehmen.

„In der heutigen Zeit kann es sich ein Unternehmer nicht mehr leisten wochenlang auf Antworten aus der Verwaltung zu warten“ betonte der Bürgermeister. Den diesbezüglich begonnenen Weg des derzeitigen Landrats will Engelhardt hier konsequent weitergehen und weiterentwickeln. „Wir müssen für die Unternehmen Rahmenbedingungen schaffen, die den Landkreis Bergstraße als Standort attraktiv halten“. Nur mit Hilfe einer starken Wirtschaft könne man Arbeitsplätze sichern und Wohlstand fördern, waren sich Dr. Habich und Engelhardt auch hier einig. Die Wirtschaftsförderung Bergstraße will Engelhardt eng einbeziehen und stetig weiterentwickeln.

Um für Unternehmen und insbesondere junge Familien ein attraktiver Standort zu sein, will Engelhardt den „Pakt für den Nachmittag“ bis zum Ende seiner ersten Amtsperiode flächendeckend einführen. Dieser gewährleiste eine Ganztagsbetreuung der Grundschulkinder durchgehend bis 17 Uhr. Engelhardt und Dr. Habich waren sich einig, dass der „Pakt für den Nachmittag“ ein weiterer Schritt wäre, die Familienfreundlichkeit des Kreises Bergstraße weiter voranzubringen. Dieses Thema liegt dem Landratskandidaten ganz besonders am Herzen.

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