„Der momentane Pegelstand der Weschnitz beträgt 3,20 m – bei 3,50 m kommen wir in den kritischen Bereich. Momentan geht das Hochwasser jedoch zurück“ erklärte Androsch, der Geschäftsführer des Gewässerverbandes Kreis Bergstraße, den interessierten Zuhörern. Christian Engelhardt, wollte sich gemeinsam mit dem 1. Stadtrat von Lorsch Klaus Schwab und dem örtlichen CDU-Vorsitzenden Olaf Jünge, ein Bild von der aktuellen Hochwasserlage machen und betonte, dass der Rückgang des Pegelstandes sicherlich auch „auf die gute Arbeit die Sie hier leisten“ zurückzuführen sei. Der Kreisbeigeordnete und Vorsitzende des Gewässerverbandes, Matthias Schimpf, gab dem Landratskandidaten im Rahmen seines Besuchs ausführliche Antworten auf dessen Fragen zu den Aufgaben des Verbandes. Schimpf erklärte, dass der Gewässerverband für insgesamt 120 km zuständig ist und unter anderem mit Störsteinen die Fließgeschwindigkeit der Weschnitz zu verringern versuche, sowie für die Instandhaltung der Deiche verantwortlich sei. Engelhardt wies auf die zwei unterschiedlichen Aspekte von Gewässern hin. „Gewässer sind auf der einen Seite etwas Schönes, laden zum Verweilen und Spazieren gehen ein – auf der anderen Seite bringt ein Fluss jedoch immer auch ein Gefahrenpotenzial mit sich“. Hier sei es wichtig, die Ängste und Nöte der Bevölkerung ernst zu nehmen und alles Erforderliche für deren Sicherheit zu tun. Aus diesem Grund sei die Arbeit des Gewässerverbandes unverzichtbar für den Kreis Bergstraße und dessen Bürger. Der CDU Landratskandidat interessierte sich ebenfalls dafür, ob sich beim Gewässerverband auch in irgendeiner Form Strom erzeugen lasse. „Dafür ist die Fließgeschwindigkeit der Weschnitz jedoch bedauerlicherweise zu gering“ so Schimpf.

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