Gemeinsam mit Bürgermeisterin Barbara Schader informierte sich der CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt vor Ort über die Situation der in Bürstadt untergebrachten Flüchtlinge. Christian Engelhardt kam jedoch nicht nur um sich zu informieren und mit seinen Gesprächspartnern über deren Sorgen und Probleme zu sprechen. Nein, der Landratskandidat hatte für die Flüchtlinge und die ehrenamtlichen Helfer auch Kräppel und Laugenbrezel mitgebracht.

„Als kleine Anerkennung für das enorme Engagement, dass die vielen ehrenamtlichen Helfer tagtäglich dafür aufbringen, um zu einer gelingenden Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft beizutragen“, so Engelhardt. Dem Landratskandidaten gefiel es besonders gut, dass sich Menschen jeden Alters in Bürstadt ehrenamtlich engagieren.

Vom Studenten und Vorsitzenden des Bürstädter Jugendrates Michael Pfeifer, über die in der Pfarrgemeinde engagierte Christel Kilian bis zu Uwe Metzner, die sich allesamt um die Belange der Flüchtlinge kümmern. Der Landratskandidat betonte ausdrücklich, wie sehr ihm die Förderung des Ehrenamtes am Herzen liegt. Das Ehrenamt ist für Engelhardt „die tragende Säule auf der unsere Gesellschaft aufgebaut ist“. Vieles sei ohne ehrenamtliche Helfer heutzutage gar nicht mehr in der gewünschten Vielfalt und Tiefe machbar. Zwar sei es Aufgabe des Staates für die Integration der Flüchtlinge zu sorgen, doch stosse dieser oftmals an finanzielle und personelle Grenzen. Aus diesem Grund sei er „einfach nur dankbar für ihren Einsatz“ richtete der Landratskandidat anerkennende Worte an die anwesenden Ehrenamtlichen.

Aber es dürfe nicht bei einem Dank bleiben sondern der Staat – und hier wolle er als Kommunalpolitiker gerne auch mitwirken – müsse die Ehrenamtler unterstützen, betreuen und entlasten. Besonderen Wert legte der Landratskandidat darauf, dass Integration nur gelingen kann, wenn sie von beiden Seiten gelebt wird. Zum einen sind schnellere Entscheidungsprozesse notwendig. Das Flüchtlinge jahrelang auf eine Entscheidung warten müssen, ob sie in Deutschland ein Bleiberecht erhalten stellt laut Engelhardt ein großes Problem dar: „so entstehen Härtefälle, dass Menschen die hier ihre Heimat gefunden haben nach mehreren Jahren abgeschoben werden. Es muss schnell darüber entschieden werden, wenn jemand hierbleiben darf. Erst dann kann der Integrationsprozess richtig beginnen“. Wichtig ist dem Landratskandidaten die Feststellung, dass Integration keine Einbahnstraße sein darf.

Der Staat muss die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass die Flüchtlinge schnell arbeiten können und von Seiten der Flüchtlinge muss der Wille da sein, sich innerhalb der Gesellschaft einzubringen. Der beste Weg sich in die Gesellschaft zu integrieren ist für Engelhardt die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit. „So können die Flüchtlinge einen Teil dazu beitragen, dass unsere Wirtschaft vorankommt und gleichzeitig ist Arbeiten der beste Weg um soziale Kontakte zu knüpfen“, erläuterte Engelhardt. Oberste Priorität hat für den Landratskandidaten daher auch das Erlernen der deutschen Sprache. Deutsche Sprachkenntnisse seien Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe und für viele Unternehmen Voraussetzung bei der Einstellung eines Arbeitnehmers. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels gelte es, das Potential der –teilweise gut ausgebildeten- Flüchtlinge für die heimische Wirtschaft zu nutzen, betonte Engelhardt.

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