Landratskandidat Christian Engelhardt (CDU) und der frisch gewählte Bürgermeister Helmut Morr sind zwei Kommunalpolitiker mit Blick auf die Bürger. Im Gespräch der beiden wurde deutlich, dass Engelhardt sich für die Interessen der Sonnenuhrengemeinde einsetzen wird, wenn er am 19. April aus der Stichwahl als Sieger hervorgehen sollte.

Christian Engelhardt ist 42 Jahre alt, war 9 Jahre Bürgermeister der Stadt Frankenberg und ist derzeit Geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistags. In dieser Funktion ist er Interessensvertreter der Landkreise gegenüber der Hessischen Landesregierung. Seit Jahren kämpft er bereits für eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen. „Wer bestellt – bezahlt“ lautet Engelhardts Credo und meint damit, dass die Landesregierung auch für eine ausreichende finanzielle Ausstattung der Kommunen sorgen muss. Stattdessen gebe es immer neue Aufgaben – beispielsweise bei der Unterbringung der Flüchtlinge – ohne dass dafür notwendige Geld. Für Christian Engelhardt soll damit nun Schluss sein. „Die Kommunen brauchen dringend mehr finanzielle Mittel“ fordert Engelhardt und will sich als Landrat dafür stark machen. Ideale Voraussetzungen um in die Fußstapfen von Matthias Willkes zu treten, dessen Nachfolger Engelhardt werden möchte. „Ich möchte den eingeschlagenen Weg von Matthias Willkes fortsetzen, aber ich will auch meine eigenen Ideen und Konzepte umsetzen“, steht Engelhardt gleichzeitig für Kontinuität und moderne Ideen in der Kreispolitik.

Christian Engelhardt, der dem frisch gewählten Bürgermeister zu dessen erfolgreicher Wiederwahl gratulierte, sicherte Morr eine „enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ zu. Beispielsweise bei der Kundenbetreuung, dem ÖPNV, der Förderung der Vereine oder der Ausstattung der Feuerwehr sei eine Zusammenarbeit zwischen Kreis und Gemeinde notwendig. Der CDU-Landratskandidat will die Birkenauer auch bei den Themen Tourismus und Mobilität im ländlichen Raum unterstützen. Der Landratskandidat lobte das Birkenauer Modell und möchte sogar noch einen Schritt weiter gehen und ein Rufbus- und Anrufsammeltaxi-System kreisweit aufbauen. „Damit will ich die Mobilität – insbesondere im ländlichen Raum – verbessern“, so Engelhardt.

Besonders wichtig ist für Engelhardt wie auch für Morr jedoch der schnelle Ausbau der Umgehungen der B38 a: „Die notwendigen Bundesmittel für den Beginn des Ausbaus müssen dringend zur Verfügung gestellt werden“ fordert Christian Engelhardt und Morr bestärkt dies in der Hoffnung, entweder noch gemeinsam mit Landrat Matthias Wilkes oder aber dann mit dessen Nachfolger, den Spatenstich zur Umgehung vornehmen zu können. Engelhardt und Morr forderten außerdem eine schnelle Realisierung der geplanten innerörtlichen Entlastungsstraße. Engelhardt und Morr waren sich außerdem darüber einig, dass Parteifarbe in der Kommunalpolitik keine Rolle spielen sollte. „Mir geht es um sachdienliche Lösungen und konstruktive Zusammenarbeit mit allen Kommunalpolitikern“ betonte Engelhardt und versicherte, dass er als Landrat „stets ein offenes Ohr für alle Bürgerinnen und Bürger“ haben wolle.

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