Mörlenbach: „ Ich bedanke mich sehr herzlich bei unserem CDU Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Meister, der in intensiven Verhandlungen erreicht hat, dass der Bund nun Mittel für die Vorlaufmaßnahmen der B38- Ortsumgehung bereitstellt, obwohl die Umgehungsstraße noch gerichtlich beklagt wird“, ist die erste Reaktion des Mörlenbacher CDU Landtagsabgeordneten Peter Stephan auf die heutige Mitteilung aus Berlin von Dr. Michael Meister. „Dies ist ein sehr deutliches Signal dafür, dass der Bund zur Notwendigkeit der Ortsumgehung O2 in Mörlenbach steht. Mit den nun bewilligten Mitteln entsteht ein beträchtlicher Zeitgewinn“. Derzeit gibt es in Hessen insgesamt drei planfestgestellte Ortsumgehungen, die Baurecht haben und bei denen mit dem Bau noch nicht begonnen wurde. Dies sind in Südhessen die Ortsumgehung in Gernsheim/ Klein-Rohrheim für insgesamt 9 Mio. Euro sowie mehrere Maßnahmen in Nordhessen mit insgesamt 30 Mio. Euro Kosten. Darüber hinaus gibt es in Hessen zwei Ortsumgehungen von Bundesfernstraßen, bei denen der Planfeststellungsbeschluss erlassen ist, die aber beklagt werden. Dies ist zum einen die Ortsumgehung in Calden mit einem Gesamtbetrag von 27 Mio. Euro, sowie die Ortsumgehung Mörlenbach B38a mit einem Gesamtkostenvolumen von 71 Mio. Euro. Weitere Maßnahmen sind bereits im Bau, erfordern aber auch noch weitere Rest-Finanzierungen. Maßnahmen wie z.B. die Ortsumgehung von Rosengarten im Ried oder der vierspurige Ausbau der Ortsumgehung Bürstadt sind in der Erarbeitung oder Überarbeitung der Planfeststellungsbeschlüsse. „Nun gilt es, die juristischen Verfahren gegen die dringend notwendige Umgehungsstraße, die durch den BUND und den Langklingerhof in Mörlenbach eingeleitet worden sind, bald möglichst zu einem Abschluss zu bringen und damit tatsächlich auch Baurecht zu schaffen.“

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