Dr. Michael Meister (CDU) empfängt Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und leidenschaftliche Skatspieler seines Wahlkreises im Reichstagsgebäude

Besuchergruppe vom 27.-30. September 2015 in der Bundeshauptstadt Berlin

Berlin, 01.10.2015 – Traditionsgemäß empfing der Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister in dieser Woche wieder 50 politische interessierte Bergsträßer zu einem Informationsaustausch im Deutschen Bundestag.

Ein Höhepunkt der Vier-Tages-Fahrt nach Berlin ist natürlich immer das Gespräch mit dem Wahlkreisabgeordneten und dem anschließendem Besuch der Reichstagskuppel. Da der Besuch des Deutschen Bundestages in die Abendstunden fiel, hatten die Teilnehmer die Aussicht auf einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Nachdem Dr. Meister den Gästen einen kurzen Einblick in die parlamentarischen Abläufe sowie seine Funktionen und den Spagat zwischen Abgeordnetenmandat und der Aufgabe als Parlamentarischer Staatssekretär erläuterte, entspann sich schnell eine lebhafte Diskussion, deren zentrales Thema natürlich auch die nicht abreißende Zuwanderung von Flüchtlingen war.

Auf Fragen, wie Deutschland das bewältigen wolle und auf den Hinweis, dass Städte und Kommunen an Ihre Grenzen stoßen oder auch warum Flüchtlinge, die zum Teil sehr gut ausgebildet sind, nicht mithelfen dürfen um die vielen Ehrenamtlichen  zu entlasten. Zu diesen und vielen anderen Fragen hat Dr. Meister eine deutliche Meinung.

„Es ist klar, dass wir vor einer großen Herausforderung stehen. Wir müssen es schaffen, die Menschen in unserem Land mitzunehmen, ihre Sorgen zu berücksichtigen und ihnen Lösungen aufzeigen, die wir gemeinsam durchsetzen können. Ein wichtiger Schritt ist die vom Europäischen Rat beschlossene Einrichtung von Erstaufnahmelagern zur Registrierung der Flüchtlinge in den am stärksten betroffenen Ländern der EU – Italien und Griechenland. Mit der Einstufung von Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina als sichere Herkunftsstaaten ist es möglich, Asylanträge aus diesen Ländern schnell zu prüfen. Und wenn kein Asylgrund besteht, kann und muss auch umgehend abgeschoben werden. „Wir brauchen die Kapazitäten für die wirklichen Flüchtlinge, die in ihrem Land durch Krieg bedroht sind. Denen müssen wir den Schutz geben, den sie nach teils traumatischen Erlebnissen benötigen“,  so der hessische Bundestagsabgeordnete.

Zum Programm der Bildungsreise gehörte unter anderem die Besichtigung der Stasigedenkstätte Hohenschönhausen, von der die Teilnehmer sehr beeindruckt und ergriffen waren. Hinzu kam eine Stadtrundfahrt mit Blick auf politisch bedeutsame Einrichtungen. In Potsdam hatten Dr. Meisters Gäste die Gelegenheit, das Schloss Sanssouci und die Potsdamer Altstadt auf eigene Faust zu erkunden.

Ein weiterer Höhepunkt des Aufenthaltes war der Besuch der Hessischen Landesvertretung. Dort hatten die Besucher von Dr. Meister die Gelegenheit,  ihren Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) und Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble (CDU) bei der Präsentation der 25-Euro-Gedenkmünze und der Sonderbriefmarke zu „25 Jahre Deutsche Einheit“ live zu erleben.

Mit einem Dankeschön an Dr. Meister für die sehr interessanten Einblicke in das politische Berlin reisten die Bergsträßer nach vier informativen und schönen Tagen wieder in ihre Heimat.

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