Dr. Michael Meister unterstützt und begrüßt die Intention des Seniorenbeirates Lautertal, dass Menschen, die aus dem Krankenhaus entlassen werden, möglichst für die ersten drei Tage Medikamente mitbekommen sollen. Gewährleistet soll sein, dass die notwendige Medikation nach einem Krankenhausaufenthalt  reibungslos fortgesetzt werden kann. 

Die Praxis zeigt, dass Patienten in der Regel nur für einen Tag Medikamente mitbekommen, es sei denn, sie werden vor einem Wochenende entlassen, dann werden entsprechend mehr Tabletten mitgegeben.

Mit einer Resolution wandte sich der Seniorenbeirat Lautertal an den Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär Michael Meister (CDU) und forderte ihn auf, dass Anliegen zu unterstützen. 

Auch Meister sieht die Intention des Beirates als ein berechtigtes Anliegen an. „Die vorhandene Regelung trifft ältere Menschen und Menschen die nicht in direkter räumlicher Nähe einen niedergelassenen Arzt haben, hart. Insbesondere dann, wenn abverlangt wird, dass unmittelbar einen Tag nach dem Krankenhausaufenthalt ein Besuch beim Arzt notwendig wird“, so Dr. Meister. Meister weiter: “Zudem muss mit langer Wartezeit beim Arzt gerechnet werden, da dieser aufgrund der Kurzfristigkeit keinen Termin beim Arzt vereinbaren konnte. Dann muss das Rezept ja auch noch in der Apotheke einzulösen, dass bedeutet ferner Zeit und Kraft.“

Vor diesem Hintergrund wandte sich der Bundestagsabgeordnete Michael Meister an den Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Mit einem Schreiben, bat er die Forderung wohlwollend zu prüfen.

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