Lindenfels. Zu einem Gespräch über aktuelle politische Fragen trafen sich CDU Vorstandsmitglieder der CDU Lindenfels mit dem CDU Kreisvorsitzenden Dr. Michael Meister MdB und dem stellv. CDU Kreisvorsitzenden Peter Stephan MdL in der Perle des Odenwalds. Dabei stand auch die Situation des Luisenkrankenhauses ganz vorne auf der Agenda. Meister und Stephan hoben dabei die Bedeutung des von der Lindenfelser LWG/CDU Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung erkämpften Beschluss hervor, dass auch die Stadt Lindenfels sich an einer Gesellschaft zum Betrieb des Krankenhauses beteiligen wird. Denn es gibt derzeit vier Punkte, die für die Fortführung des Betriebes und für ein neues Konzept Luise Light erforderlich sind.

Da ist zum ersten ein inhaltlich überzeugendes Konzept; wie es mit dem Modell Luise Light von Chefarzt Dr. Wahlig vorliegt. Zum zweiten bedarf es eines nachvollziehbaren Wirtschaftsplans für die kommenden Jahre, der dann Grundlage für eine Finanzierung sein kann. Wesentlich ist zu Dritten, dass ein Träger da ist, der aktiv das Konzept und die Gesellschaft vorantreibt. Dass nun endlich die Stadt Lindenfels dazu bereit ist, eine solche Gesellschaft mitzutragen, wird als erfreulichen Schritt gewertet, wenngleich es nun deutlich mehr Unterstützung und Aktivitäten von SPD Bürgermeister Helbig bedarf, der bis vor Kurzem jede Mitbeteiligung verweigert hatte.

Letztlich und viertens muss aber auch ein haftendes Eigenkapital verfügbar sein, wenn man Kredite bei Banken oder bei der Hessischen Förderbank erhalten will. Auf rund drei Millionen wird der Bedarf geschätzt. Mit dem erfolgreichen Antrag der LWG/CDU Lindenfels, dass die Stadt sich mit bis zu 150.000 Euro beteiligen soll, wurde der gordische Knoten durchschlagen und der erste Eigenkapitalblock verfügbar gemacht. „Durch die LWG/CDU Lindenfels wurde die Ampel auf gelb geschaltet, nachdem die SPD Lindenfels bisher die Ampel immer nur auf Rot gehalten hatte“, so MdL Peter Stephan. „ Es sind nicht die großen Sprüche der SPD Politiker auf Demonstrationen, sondern die konkreten Aktivitäten, die die Luise Light zum Laufen bringen können“.

Stephan berichtete auch über mehrere von ihm in Wiesbaden arrangierten Gespräche zum Thema Luise Light sowie von den Bemühungen, für den Aufbau eines erweiterten und mehrere Kommunen umfassenden medizinischen Versorgungszentrums als Teil von Luise Light, Zuschüsse aus dem Bereich der interkommunalen Zusammenarbeit zu erhalten. Luise Light ist ein tragfähiges Konzept für die Gesundheitsversorgung der Region. Darüber waren sich alle einig, ebenso über die Tatsache, dass die Umsetzung des Stadtverordnetenbeschlusses durch SPD Bürgermeister Helbig nun vordringlich ist, um Luise Light voranzutreiben und den Weiterbetrieb sicherzustellen.

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