Deren Leiterin, Frau Brigitte Walz-Kelbel, stellte die vielfältige Arbeit der Diakonie vor. Im Mittelpunkt des Besuches stand die Betrachtung der Projekte „Fit for Work“ und die Arbeit der Kompetenzagentur.

„Fit for Work“ ist eine einjährige Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahme für junge Menschen, die noch nicht über ausreichende Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, insbesondere keinen Hauptschulabschluss haben, um in den regulären Ausbildungs- und Arbeitsmarkt einzumünden

Die Kompetenzagentur wendet sich an 14 – 27 Jahre alte Personen mit verschiedenen Vermittlungshemmnissen, die keinen Zugang zu vorhandenen Angeboten finden oder für die es keine Angebote im Kreis gibt. Bei beiden Projekten geht es letztlich darum, junge Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Wichtigste Aufgabe der Mitarbeiter der Diakonie ist es, diese Personen ständig neu zu motivieren und ihnen eine Lebensperspektive aufzuzeigen. Beide Maßnahmen werden von dem Europäischen Sozialfond (ESF) unterstützt. Dieser fördert in Deutschland mit über 9 Milliarden solche Projekte und erhöht damit die Berufschancen ansonsten ausgegrenzter junger Menschen.

Dr. Meister begrüßte das Engagement des Diakonischen Werkes und

hält den ESF für ein gutes Förderinstrument. „Ich begleite seit Jahren die unterschiedlichsten Projekte des Diakonischen Werkes und habe mir  mehrmals einen persönlichen Eindruck verschafft und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass die Projektmitarbeiter eine exzellente Arbeit leisten. Die erzielten Abschlussquoten der Teilnehmer spricht einfach für sich.“ Mit Bedauern berichtete Frau Walz-Kelbel, dass die Existenz der oben genannten Projekte gefährdet sei, da die Finanzierung auslaufe und eine Anschlussfinanzierung nicht gewährleistet sei. Dr. Meister versprach, sich für die weitere Förderung von auslaufenden Projekten aktiv einzusetzen.

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