Zum Thema „Ländlicher Raum – Herausforderungen und Chancen“ hatte die Bezirksversammlung der CDU Südhessen im August 2011 das Programmpapier aus dem CDU Bundesvorstand für lebendige ländliche Räume zur Diskussion gestellt. Die in dieser Veranstaltung erarbeiteten Anregungen sind in Berlin positiv aufgenommen worden, teilt der CDU Bezirksvorsitzende Dr. Michael Meister, MdB mit.

 

Der Bundesvorstand hat sich nochmals intensiv mit dem ländlichen Raum beschäftigt und einen Beschlussentwurf mit dem Titel „Starkes Land – gute Heimat: Unser Programm für lebendige ländliche Räume“ vorbereitet, so Meister. Mit diesem Papier schreibt der Bundesvorstand das in der Bezirksversammlung der CDU Südhessen diskutierte Programmpapier fort.

 

„Ergänzt wurde der bewusstere Umgang mit wertvollen land- und forstwirtschaftlichen Nutzflächen mit dem Ziel, die Flächeninanspruchnahme für Siedlungs-, Verkehrs- und Energieprojekte so gering wie möglich zu halten“, freut sich der Bezirksvorsitzender Dr. Michael Meister, dass die Anregungen der CDU Südhessen in dem Papier aufgenommen wurden. Weiterhin wurde im Programm ergänzt, den täglichen Flächenverbrauch von derzeit fast 90 auf 30 Hektar zu senken. Für den naturschutzfachlichen Ausgleich sollen insbesondere Maßnahmen gestärkt werden, die auf qualitative Verbesserung bestehender Naturschutzflächen und auf Entsiegelung ausgerichtet sind.

 

Ein wichtiges Anliegen der südhessischen Christdemokraten ist es auch, die gute medizinische Versorgung zu sichern. Dazu wird angestrebt, die ambulante und die stationäre medizinische Versorgung sowie den Rettungsdienst und die Notfallversorgung gut aufeinander abzustimmen und zu vernetzen. Um den Ärztebedarf besser planen zu können, sollen Versorgungsgebiete zielgenauer und kleinräumiger zugeschnitten werden.

 

Auch bei dem Thema der kommunalen Finanzen konnten die Südhessen einen Akzent setzen: So sollen künftig im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs in den Bundesländern die Interessen der ländlichen Regionen berücksichtigt werden und die Finanzausgleichssysteme auf die demografische Entwicklung ausgerichtet werden.

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