"Die HESSENKASSE des Landes ist eine sichere und wirkungsvolle Entschuldungshilfe für Kommunen mit hohen Kassenkrediten", so der Vorsitzende der CDU Fraktion im Bergsträßer Kreistag, Volker Oehlenschläger. Hohe Kassenkreditbestände stellen aufgrund des erheblichen Zinsrisikos ein besonders großes finanzielles Risiko für die Landkreise, Städte und Gemeinden dar. Deshalb ist es wichtig, dass wir im Kreishaushalt somit rund 170 Millionen Kassenkredite einmalig abbauen können. Auch der Kreis Bergstraße gewinnt damit Zukunft.

Oehlenschläger begrüßt, dass sich im Kreistag eine breite Mehrheit für die Beteiligung an der Hessenkasse gefunden hat. Auch in der Anhörung im Hessischen Landtag fand das Entschuldungsprogramm breite Zustimmung. Dabei übernimmt das Land die Hälfte der Kosten- 25 Euro pro Jahr pro Einwohner -sowie die kompletten Zinsen. Wir haben in der Vergangenheit mit dem Land Hessen um eine angemessene Finanzausstattung gerungen. Heute können wir gemeinsam feststellen, dass wir mit der vielfältigen Hilfe des Landes, begünstigt durch die hervorragende Wirtschaftslage auch die kommunalen Haushalte generationengerecht und nachhaltig ausrichten können.

Oehlenschläger geht davon aus, dass die Erkenntnisse aus der Anhörung sorgfältig ausgewertet werden. Aus Bergsträßer Sicht sei es ein besonderes Anliegen, dass auch die Gemeinden Groß-Rohrheim und Einhausen noch von dem ergänzend aufgelegten Investitionsprogramm der Hessenkasse profitieren können. „Ich begrüße es, dass unsere Landtagsabgeordneten, Birgit Heitland und Alexander Bauer, sich auch in dieser Sache für die Interessen der Bergsträßer Gemeinden einsetzen,“ so Oehlenschläger abschließend..

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