Mit überwältigender Mehrheit wurde der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister erneut zum Vorsitzenden der CDU Südhessen gewählt. Beim diesjährigen Bezirksparteitag in der Darmstädter Orangerie setzten die Delegierten auf personelle Kontinuität und bestätigten neben Dr. Meister auch die weiteren Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands – Karin Wolff (Damstadt), Ines Claus (Groß-Gerau), Manfred Pentz (Darmstadt-Dieburg sowie Eric Engels (Odenwaldkreis) in ihren Ämtern. Neu in den Bezirksvorstand rückte Diana Stolz (Bensheim) auf, sie ersetzt in der kommenden Wahlperiode den Bensheimer Bürgermeister Rolf Richter, der auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte. In einer kämpferischen Rede erinnerte der hessische Innenminister Peter Beuth an wichtige Entscheidungen, die in Wiesbaden in den vergangenen Monaten zur Stärkung der Kommunalen Familie getroffen wurde. So sei der kommunale Finanzausgleich auf einem historischen Höchstniveau, beim Ersatz der Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen wurde eine einvernehmliche Lösung gefunden und im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms schaffen zusätzliche Landesmittel Spielräume für den Erhalt und die Modernisierung von Infrastruktur. Beuth räumte aber auch den aktuellen innenpolitischen Themen breiten Raum ein und zeigte sich erfreut, dass der hessische Landtag Mittel zur Verfügung stellt, die für zusätzliches Personal im Bereich der inneren Sicherheit genutzt werden können, mit denen aber auch die große Belastung der schon im Dienst befindlichen Mitarbeiter stärker anerkannt werde. Der Kommunale Finanzausgleich war ebenfalls ein zentrales Thema in der Arbeit des Bezirksvorstands, dessen Aufgabe, so der wiedergewählte Vorsitzende, darin besteht, gemeinsame Standpunkte überregionalen Themen zu formulieren. Dies gilt auch für die Diskussion über die Linienführung einer neuen Bahnstrecke in Südhessen und der Anbindung der Metropolen, dies gilt für ein über die Landesgrenzen hinaus mit den CDU-Bezirken Nordbaden und Rhein-Pfalz erarbeitetes Papier zur Entwicklung der Regionen. Mit Blick auf die Tagesaktualität betonte Meister, dass sich der die Union verbindende Wertekanon gerade auch in schwierigen Zeiten bewähren müsse. De Union stehe als Garant dafür ein, dass zentrale Errungenschaften der Vergangenheit etwa auf europäischer Ebene nicht in Scheinlösungen der aktuellen Herausforderungen verloren gehen.

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